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WRC: Neue Sicherheit kommt gut an

04. Februar 2008 - 11:49 Uhr

Seit dem Saisonauftakt in Monte Carlo fährt die WRC mit neuem Seitenaufprallschutz - Fahrer ziehen positive Bilanz

Der neue Seitenaufprallschutz in der WRC läßt Rennfahrer-Mütter ruhiger schlafen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Während jedes aktuelle Serienfahrzeug heutzutage mit vier bis zehn Airbags ausgestattet ist, sitzen die Fahrer der WRC in einem rohen Käfig mit viel Technik, aber wenig Sicherheit. Eine Initiative macht sich seit rund drei Jahren bei der FIA für mehr Schutz der Rallyeauto-Besatzungen stark - mit Erfolg. Beim WRC-Saisonauftakt in Monte Carlo fuhren die Piloten erstmals mit einem neuen Seitenaufprallschutz. Eine 200 Millimeter starke Schicht zwischen den Sitzen und Fahrer- sowie Beifahrertür soll beim Aufprall mehr Schutz bieten.

Ford-Pilot Mikko Hirvonen begrüßt die neuen Maßnahmen: "Die Sicherheit der Crew hat oberste Priorität für alle im Rallyesport, und es ist schön zu sehen, wie eng die Teams mit der FIA zusammenarbeiten." Der Einbau der neuen seitlichen Sicherheitszonen hat den Teams für den WRC-Auftakt im Januar offensichtlich keine Probleme bereitet. Im Hintergrund arbeitet Professor Sid Watkins als Chef des FIA-Instituts an weiteren Verbesserungen der Sicherheit.

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Der "Renndoktor" ist mit der Zusammenarbeit mit Teams und Fahrern glücklich: "Nach drei Jahren Entwicklung und Tests bin ich froh, endlich die neuen Sicherheitsmaßnahmen in den Autos zu sehen. Ich freue mich auf die weiteren Schritte zur Verbesserung der Sicherheit." Auch Subaru-Pilot Petter Solberg steht der weiteren Entwicklung positiv gegenüber: "Das FIA-Institut machte ständig weitere Schritte in der Entwicklung, wie zum Beispiel der neue Seitenaufprallschutz. Es gibt gute Ideen für die Zukunft."

Bereits im Sommer dieses Jahres sollen weitere Maßnahmen folgen. So sollen die Sitze verstärkt, die Gurte und Gurtbefestigungen überarbeitet werden und voraussichtlich Sicherheitsnetze installiert werden. FIA-Präsident Max Mosley ist stolz auf die geleistete Arbeit: "Man kann allen an dem Projekt beteiligten Teams und Personen nur zum Erfolg gratulieren."