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Suzuki: Die verflixte Zylinderkopfdichtung

08. Februar 2008 - 21:58 Uhr

Toni Gardemeister liegt nach Tag eins in Schweden als Achter in den Punkten, für Per-Gunnar Andersson ist der Heimlauf nach Motorschaden beendet

Per-Gunnar Andersson
P-G Andersson musste in Schweden wegen eines Motorschadens aufgeben
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Suzuki beendete den ersten Tag der Rallye Schweden mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Toni Gardemeister liegt als Achter auf einem Punkterang, für Per-Gunnar Andersson ist der Heimlauf jedoch beendet. Der Schwede musste seinen SX4 WRC in der vierten Prüfung abstellen, weil eine defekte Zylinderkopfdichtung für einen Motorschaden gesorgt hatte. Die Dichtung stammte übrigens aus derselben Lieferung wie die, die für das Aus von Toni Gardemeister bei der Rallye Monte Carlo gesorgt hatte.

"Das war nicht das, was ich mir für meine Heimrallye erhofft hatte", seufzte Andersson, der bis zu seinem Ausfall auf Rang sieben gelegen war. "Aber wir müssen akzeptieren, dass es bei einem neuen Auto zu solchen Problemen kommen kann. Ich war zufrieden mit der Pace, die wir fahren konnten. Sie hätte gereicht, um Punkte zu holen. Jetzt müssen wir der Ursache für das Problem auf den Grund gehen um sicherzustellen, dass das nicht noch einmal passiert. Das gehört zum Lernprozess."


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Unterdessen kämpfte sich Gardemeister weiter durch den weichen Schnee und den Schotter. Zudem hatte er am Morgen das Gefühl, dass seine Aufhängung zu hart eingestellt war. Als das nach dem Mittagsservice besser wurde, musste er mit einem Hydraulikproblem hadern.

"Die Bedingungen waren heute alles andere als einfach, aber wir lernen mit jedem Kilometer etwas für die Zukunft dazu", bilanzierte der Finne. "Nachdem wir die Aufhängung weicher eingestellt hatten, fühlte sich das Auto besser an, aber dann hatten wir das Hydraulikproblem. Ich bin mit meinem achten Platz recht zufrieden, das ist eine gute Position, die wir ausbauen können."

"Das ist erst unsere zweite Rallye in unserer ersten vollen Saison und wir mussten uns schon einer Vielzahl von Herausforderungen stellen", erklärte Teamchef Nobuhiro Tajima. "Es tut mir für P-G sehr leid, nach seinem Punkt in Monte Carlo hätte er bei seinem Heimlauf mehr verdient gehabt. Wegen des Reglements konnten wir den Motor nicht wechseln. Das ist zwar vielleicht für die etablierten Teams okay, aber für uns als Newcomer wird es dadurch noch schwieriger. Wir hatten jetzt zwei Ausfälle wegen des gleichen Problems, das wir zwischen den Rallyes nicht beheben durften. Toni hat heute eine tolle Leistung gezeigt, wenn er so weiter macht, können wir unser Ziel erreichen und punkten. Das wäre hervorragend."