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Subaru: Solberg weiter unzufrieden

09. Februar 2008 - 20:40 Uhr

Petter Solberg liegt zwar in Schweden auf Rang vier, hadert aber mit dem Handling seines Impreza - Chris Atkinson konzentriert sich auf Herstellerpunkte

Petter Solberg
Petter Solberg ist mit dem Handling seines Impreza nicht so ganz zufrieden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Wenn Petter Solberg unzufrieden ist, merkt man ihm das sofort an. Und so kann er auch bei der Rallye Schweden nicht verbergen, dass es nicht so läuft, wie er es gern hätte. Heute Morgen war der Norweger schon wieder so angefressen, dass er seinen Impreza wieder einmal als "unfahrbar" bezeichnete. Und das, obwohl er sich nach der vergangenen Saison und einigen Rüffeln von oben eigentlich vorgenommen hatte, nicht mehr ganz so heftig zu schimpfen.

Solberg und das Team versuchten heute, die Balance des Impreza auf Eis und Schnee zu verbessern. Doch der Norweger fühlte sich nicht wohl auf den sehr schnellen und engen Strecken. Vor allem in Schweden müssen die Piloten absolutes Selbstvertrauen und Vertrauen in das Auto haben. Doch das fehlt bei Solberg und er konnte nicht so Gas geben, wie er wollte. Dennoch konnte er seine Position halten und sich durch den Ausfall seines Bruders Henning auf Rang vier verbessern.

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"Wir sind so schnell gefahren, wie es uns bei den heutigen Bedingungen möglich war", bilanzierte Solberg am Abend. "Wir konnten nicht angreifen oder Druck machen, wir sind einfach unsere eigene Rallye gefahren. Okay, wir sind zwar jetzt Vierte, aber ich hatte heute kein gutes Gefühl im Auto. Für morgen werden wir noch ein paar Veränderungen vornehmen und dann schauen wir mal."

Atkinson bemerkte Verbesserungen

Teamkollege Chris Atkinson bemerkte an seinem Impreza Verbesserungen im Vergleich zu gestern. Nachdem der Australier gestern bei einem Ausritt viel Zeit verloren hatte, versuchte er heute, sich im Feld wieder nach vorn zu arbeiten. In der letzten Prüfung des Tages gelang ihm die drittschnellste Zeit, allerdings hatte Atkinson bei den schweren Bedingungen nicht so viel Vertrauen in sein Auto, um voll angreifen zu können.

"Das Auto war okay und wir hatten keine größeren Probleme", gab er zu Protokoll. "Wir wollen Herstellerpunkte holen, deshalb wollte ich keine Dummheiten machen. Die Bedingungen waren heute sehr tückisch und man konnte leicht einen Fehler machen. Überall war Schotter, außer auf WP11, also ist es schon seine seltsame Schweden-Rallye. Heute Abend nehmen wir noch ein paar Veränderungen vor und morgen werden wir solide ins Ziel fahren."