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SS13: Alle schimpfen über die Bedingungen

09. Februar 2008 - 15:00 Uhr

Das Tauwetter in Schweden sorgt für zahlreiche Widrigkeiten - Bestzeit für Daniel Sordo, Sébastien Loeb hat endgültig aufgegeben

Mikko Hirvonen
Mikko Hirvonen schimpfte wie alle anderen auf die Bedingungen in WP13
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die zwölfte Wertungsprüfung wurde von den Organisatoren der Rallye Schweden sicherheitshalber gleich abgesagt, weil die Bedingungen durch das Tauwetter dort zu schlecht geworden waren. So begann der Samstagnachmittag mit der 13. Wertungsprüfung "Hagfors 2". Doch auch dort hatten die Piloten alles andere als Spaß. Das milde Wetter hatte die dünne Eisschicht aufgetaut und die Fahrer mussten sich durch Schlamm und Spurrillen wühlen.

Besondere Herausforderung: Das letzte Stück der Prüfung ging über blanken Asphalt, was mit Spikereifen nicht besonders lustig ist. Am Übergang auf den Asphalt erwischte es fast alle Piloten, einer nach dem anderen drehte sich und rutschte. Im Ziel schimpften alle Piloten auf die Bedingungen. Subaru-Pilot Petter Solberg sagte nur: "Bloody hell, wow! Das waren sehr, sehr schlechte Bedingungen." Mads Östberg ergänzte: "Sie sollten uns nicht über den Asphalt fahren lassen, das geht ja gar nicht." Matthew Wilson kommentierte: "Das ist doch bescheuert, dass wir über den Asphalt fahren müssen."

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Die Bestzeit in dieser chaotischen Prüfung holte sich Citroën-Pilot Daniel Sordo. "Ich mag es so", sagte der Spanier über die Bedingungen. "Die letzten beiden Kilometer waren zwar sehr gefährlich, aber sonst war es okay." Gesamtleader Jari-Matti Latvala war Zweitschnellster vor Mikko Hirvonen, Petter Solberg und Gigi Galli. Auch Latvala und Hirvonen machten im Ziel ihrem Unmut über die Streckenbeschaffenheit Luft.

In der Gesamtwertung hat Latvala jetzt 55,2 Sekunden Vorsprung auf Hirvonen. Weitere 33,5 Sekunden dahinter folgt Galli auf Rang drei. Subaru-Pilot Petter Solberg liegt mit Minutenabständen nach vorn und hinten einsam auf Rang vier, Matthew Wilson, Andreas Mikkelsen, Daniel Sordo und P-WRC-Pilot Patrik Sandell folgen auf den Punkterängen.

Endgültig aufgegeben hat Sébastien Loeb. Der Citroën-Star hatte sich gestern bei einem Überschlag den Motor ruiniert und war heute mit 24 Minuten Rückstand unter SupeRally-Bedingungen wieder an den Start gegangen. Allerdings wirkte er schon den ganzen Vormittag über so, als ob er keine große Lust zum Fahren hat. Aus dem Remote-Service am Mittag kehrte Loeb nicht zurück an den Start und beendete die Rallye aufgrund technischer Probleme.