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Loeb: "Der Motor hatte zu sehr gelitten"
Sébastien Loeb beendete seine Jubiläumsrallye heute Mittag endgültig - Teamkollege Daniel Sordo freut sich, dass er besser liegt als erwartet
(Motorsport-Total.com) - Nach seinem vorübergehenden Aus gestern war Weltmeister Sébastien Loeb heute Morgen recht unwillig wieder an den Start gegangen. Mit 24 Minuten Rückstand auf die Spitze hatte der Citroën-Star keinerlei Aussichten, auch nur irgendwie ein gutes Ergebnis zu holen. Dazu kamen die widrigen Bedingungen, die den Franzosen nicht eben motivierten. Zwar legte Loeb zwei Bestzeiten hin, er fahre aber nur, weil das Team es wolle, erklärte er am Morgen. Befragt zu seiner Taktik für den Tag antwortete er: "Heimgehen!"
Das durfte Loeb dann am Mittag. Nach der elften Wertungsprüfung beschlossen er und Citroën, Loebs 100. WRC-Lauf endgültig zu beenden. "In der Situation, in der wir uns befanden, weiß man nie genau, welche Taktik man fahren soll". erklärte Loeb. "Wir haben Gas gegeben, um konzentriert zu bleiben und das ging bis zum Service-Stopp auch gut. Aber wir haben beschlossen, nicht weiterzufahren, weil unser Motor bei unserem Ausritt gestern zu sehr gelitten hatte."

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Besser als erwartet läuft es dagegen für Teamkollege Dani Sordo. Der Spanier, der mit einer Fünf-Minuten-Strafe wegen Motorwechsels in die Rallye gestartet war, holte heute zwei Bestzeiten. Er verbesserte sich von Gesamtrang 18 auf sieben. Das gäbe nicht nur zwei Fahrerpunkte, sondern nach derzeitigem Stand der Dinge auch vier Herstellerzähler.
"Bedingungen könnten nicht schlimmer sein als die hier in Schweden", sagte Sordo nach dem Tag im Tauwetter. "Aber ich kannte die heutigen Prüfungen besser als die gestrigen und ich habe auf Anhieb eine gute Pace gefunden. Ich komme mit den rutschigen Prüfungen immer besser zurecht. Ich hoffe, dass ich noch Plätze gutmachen kann, um noch ein paar Zusatzpunkte für Citroën zu holen."









