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Gardemeister: "Werden uns der Spitze nähern"

10. Februar 2008 - 20:00 Uhr

Suzuki zieht dank Rang sieben von Toni Gardemeister eine positive Schweden-Bilanz - Das Ziel für Mexiko bleibt gleich: Punkte holen

Toni Gardemeister
In Schweden war es Toni Gardemeister, der für Suzuki punkten konnte
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Newcomer Suzuki hat im zweiten Lauf seiner Debütsaison zum zweiten Mal punkten können. Diesmal war Toni Gardemeister der erfolgreiche Pilot, mit Rang sieben holte er zwei Fahrer- und drei Herstellerpunkte. Gardemeister konnte heute zunächst seinen achten Platz halten und rutschte dann noch eine Position nach vorn, als der Gesamtfünfte Matthew Wilson ausfiel.

"Ich bin sehr glücklich, dass ich nach diesen schwierigen drei Tagen meine ersten Punkte für Suzuki holen konnte", erklärte Gardemeister. "Das größte Problem waren die Bedingungen. Es lag viel loser Schotter auf den Wegen, deshalb mussten wir am ersten Tag die Aufhängung viel weicher einstellen. Am zweiten Tag hatten wir dann ein Hydraulik-Problem und den Abflug, der uns drei Minuten gekostet hat. Am letzten Tag sind wir nur noch sicher dem Ziel entgegengefahren, da es keinen Grund gab, ein Risiko einzugehen. Wir müssen noch viel Entwicklungsarbeit leisten, aber grundsätzlich bin ich mit der Pace des Autos sehr zufrieden. Denn wir haben ja vergleichsweise wenig getestet. Ich bin mir sicher, dass wir am Ende des Jahres wesentlich näher an der Spitze sein werden."


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Für seinen schwedischen Teamkollegen Per-Gunnar Andersson endete der Heimlauf schon am Freitag, nach dem eine defekte Zylinderkopfdichtung einen Motorschaden verursacht hatte. Das gleiche Problem hatte in Monte Carlo für den Ausfall von Gardemeister gesorgt, beide Dichtungen stammten übrigens aus derselben Lieferung.

"Toni hat gezeigt, dass man mit dem SX4 WRC konstant punkten kann."
Per-Gunnar Andersson

Andersson musste also zwei Tage lang zuschauen, war aber der bestürmte Lokalheld. "Das Medieninteresse in Schweden war unglaublich! Ich glaube, es war um 600 Prozent höher als normal! Natürlich war es sehr enttäuschend, dass die Rallye für mich so zu Ende gehen musste, aber wir können auch viel Positives aus dem Lauf ziehen", erklärte er. "Toni hat gezeigt, dass man mit dem SX4 WRC konstant punkten kann, und wenn wir weitergefahren wären, hätten wir sich auch in die Punkte fahren können. Wir müssen bedenken, dass es ja erst unsere zweite Rallye war. Wir müssen jetzt hart daran arbeiten, unsere Probleme zu lösen und ich freue mich schon darauf, in Mexiko wieder anzugreifen."

"Ich bin sehr zufrieden", gab Teamchef Nobuhiro Tajima zu Protokoll. "Toni hat uns das bisher beste Ergebnis in unserer kurzen WRC-Karriere beschert und wir konnten bei zwei Rallyes zweimal in die Punkte fahren! Das macht jeden stolz. Es ist natürlich schade für P-G, er hätte es verdient gehabt, wieder zu punkten, wie er es in Monte Carlo getan hat. Es ist klar, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben, aber wir haben ein gutes Auto gebaut, was die Ergebnisse zeigen. Mexiko wird nun ein völlig anderer Lauf, aber das Ziel bleibt dasselbe: Punkte holen!"