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Atkinson erwartet heiße Kämpfe um Platz drei
In Monte Carlo konnte Subaru-Pilot Chris Atkinson endlich wieder aufs Podest fahren, er sieht in dieser Saison aber viele Konkurrenten im Kampf um Platz drei
(Motorsport-Total.com) - Der Podest-Champagner schmeckt noch besser, wenn man lange Zeit ohne ihn auskommen musste. Diese Erfahrung hat Subaru-Pilot Chris Atkinson bei der Rallye Monte Carlo gemacht. Der Australier holte sich bei der "Monte" den zweiten Podestplatz seiner Karriere - seit Japan 2005 musste er auf den Sprung aufs Podest warten.
"Ich hatte gehofft, dass es viel schneller gehen würde, als es nun der Fall war", sagte Atkinson im Interview mit 'Crash.net'. "Es gab dazwischen schon ein paar Gelegenheiten, die wir nicht genutzt haben. Aber das Wichtigste ist, dass wir uns jetzt zurückgemeldet haben. Hoffentlich geht es aber nicht mehr ganz so knapp zu." Atkinson musste sich mit aller Kraft gegen Stobart-Gaststarter Francois Duval erwehren und hatte im Ziel gerade mal 1,1 Sekunden Vorsprung.

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Realistische Einschätzung der Leistung
Jetzt, nachdem sich der erste Jubel gelegt hat, will Atkinson seinen Podestplatz realistisch bewerten. Ob diese Leistung schon ein Indikator für eine Leistungssteigerung bei Subaru ist, kann der Australier nicht genau sagen: "Ich denke, es ist ein gutes Ergebnis", sagte Atkinson. "Wir hatten aber auch im vergangenen Jahr ein gutes Ergebnis bei der Rallye Monte Carlo. Damals waren wir Vierter. Ich schätze, da Marcus Grönholm zurückgetreten ist, bietet sich die Chance, weiter vorn zu landen, so wie wir das nun getan haben."
Atkinson geht aber davon aus, dass auch die Konkurrenz nicht schläft. Platz drei auf dem Podest dürfte seiner Meinung nach in dieser Saison hart umkämpft sein: "Mikko Hirvonen hat auch Fortschritte gemacht, er fährt sehr gut", so der Australier. "Wir haben ein stärkeres Feld als im vergangenen Jahr. Man hat Leute wie Duval oder Gigi Galli in Fords und die sind recht gut. Der Wettbewerb um den letzten Platz auf dem Podest ist recht eng."
Um das neue Auto sollen sich andere kümmern
Subaru könnte sich in diesem Kampf noch besser durchsetzen, wenn endlich der 2008er Impreza kommt - davon sind zumindest einige im Team überzeugt, die sich vom neuen Auto einen großen Schritt erwarten. Atkinson jedoch konzentriert sich lieber auf das Hier und Jetzt.
Über das neue Auto aber er noch nicht allzu viel gehört, verriet er: "Wir konzentrieren uns nur auf das, was wir tun. Ich weiß, dass getestet wurde und dass Markko Märtin etwas Zeit im Auto verbracht hat. Da hört es dann aber auch schon auf. Das ist im Moment nicht meine Hauptsorge. Wir haben dort gute Leute und einen guten Testfahrer. Ich mache mir Gedanken über die Rallyes."
Und da steht als Nächstes die Rallye Schweden an, die der Australier zu seinen Lieblingsrallyes zählt. Es sei einfach eine wunderbare Veranstaltung, schwärmte Atkinson, die einem Piloten richtig Spaß mache: "Man fährt aggressiver und muss in den Kurven mehr Gas geben. Auf anderen Oberflächen zahlt es sich aus, wenn man etwas dosierter fährt, im Schnee macht es aber nichts aus, wenn man die Reifen voll durchdrehen lässt und versucht, sich im Eis festzubeißen. Man kann auf Eis alles geben und die Schneewälle nutzen. Ein Pilot lernt dabei viele neue Fahrtechniken kennen."









