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Motorschaden: "Monte" für Gardemeister beendet

26. Januar 2008 - 20:24 Uhr

In der letzten Wertungsprüfung des Samstags überhitzte der Motor von Toni Gardemeisters Suzuki SX4 - P-G Andersson steigert sich weiter

Toni Gardemeister
Für Toni Gardemeister ist die Rallye Monte Carlo vorzeitig beendet
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Toni Gardemeister hatte sich so auf den Col de Turini gefreut, doch nun muss er zuschauen, wenn die anderen morgen die legendäre Passstraße oberhalb von Monte Carlo in Angriff nehmen. Denn für den finnischen Suzuki-Piloten ist der Saisonauftakt seit heute Abend beendet. Wegen eines Motorschadens am SX4 WRC musste er vorzeitig aufgeben.

Gardemeister hatte den dritten Tag auf Rang zehn beendet und war damit auf dem richtigen Kurs, für die Markenwertung zu punkten. Obwohl er am Morgen ein Problem mit der Kraftübertragung hatte und dann auch noch der Sprechfunk ausfiel, konnte der Finne am Vormittag beständig in die Top 10 fahren - inklusive der sechstschnellsten Zeit in der 13. Wertungsprüfung.

Doch in der letzten Prüfung kündigte sich das Unheil an. Der SX4 WRC begann zu überhitzen. Gardemeister konnte sich zwar noch durch die 14. Wertungsprüfung in den Servicepark retten, doch die Mechaniker fanden keine Ursache für das Problem. Um weitere Schäden am Motor zu vermeiden, wurde Gardemeister sicherheitshalber aus der Wertung genommen.

"Es ist enttäuschend, dass ich aufgeben musste, vor allem, weil der heutige Tag sehr gut war", erklärte Gardemeister. "Die Prüfungen haben dem Auto sehr gut gelegen. Es ist zwar schade, dass ich die Rallye nicht beenden konnte, aber trotzdem war der Lauf eine sehr positive Erfahrung für mich und das Team. Wir müssen hart weiterarbeiten um unseren Speed und unsere Zuverlässigkeit zu verbessern. Aber ich habe vollstes Vertrauen, dass wir das schaffen werden."

Andersson hat am Fahrstil gearbeitet

Wieder einmal mehr als zufrieden mit dem Tag war Teamkollege Per-Gunnar Andersson. Der Schwede fuhr konstant in die Top 8 und liegt nach dem dritten Tag auf Gesamtrang acht. Damit würde er sowohl für die Fahrer- als auch die Markenwertung punkten. Was ihm aber noch wichtiger ist: Er kann mit dem SX4 konstant schnell sein.

"Ich bin mit dem Tagesverlauf sehr zufrieden und ich denke ich, dass ich meinen Fahrstil enorm verbessern konnte", bilanzierte Andersson. "Ich habe heute weniger gebremst und habe höhere Gänge benutzt, um Schwung mitzunehmen - da habe ich Zeit gut gemacht. Wenn wir so weitermachen könnten, wäre das fantastisch. Jetzt muss ich mich darauf konzentrieren, ins Ziel zu kommen. Aber ich muss sagen, dass der heutige Tag besser war als erwartet."

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