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Monteiro: "Ich bin immens frustriert"
WTCC-Pilot Tiago Monteiro hatte viel Zeit in sein Dakar-Projekt gesteckt und ist enttäuscht, dass "der Terror einen der tollsten Sport-Events stoppen kann"
(Motorsport-Total.com) - Noch bei der technischen Abnahme war Tiago Monteiro aufgeregt und fieberte der unbekannten Herausforderung Rallye Dakar entgegen. Doch kurze Zeit später war für den WTCC-Piloten das Abenteuer schon wieder beendet. Die Dakar-Premiere des Portugiesen fiel den Terrordrohungen zum Opfer.
"Das überwiegende Gefühl ist das von immenser Frustration", sagte Monteiro. "Aber ich verstehe die Gründe für die Entscheidung der Veranstalter, denn Sicherheit geht vor. Ich habe fünf Monate daran gearbeitet, dieses Projekt auf die Beine zu stellen und ich hatte den großen Wunsch, mich dieser Herausforderung zu stellen."
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"In den vergangenen Tagen habe ich die Solidarität gespürt, die die Dakar-Teilnehmer verbindet und es wurde mir klar, dass es einige wesentlich härter trifft als mich", fuhr er fort. "Für mich war die Dakar ja nur ein Einzelprojekt." Tragisch sei die Absage vor allem für jene, die alles, was sie haben, in dieses Abenteuer gesteckt haben und die vielleicht keine zweite Chance mehr bekommen, so Monteiro. "Es ist traurig, dass der Terrorismus eine der tollsten Sportveranstaltungen der Welt stoppen kann."
Monteiro wollte auch für den guten Zweck an der Dakar teilnehmen - dieses Projekt werde auch weiterlaufen, versprach er: "Die Arbeit von Actions Dakar geht weiter, um die Lebenssituation vieler Afrikaner weiter zu verbessern. Meine Teilnahme an der Operacão Nariz Vermelho ist ebenfalls garantiert."









