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KTM hofft nun auf eine "großartige Dakar 2009"

05. Januar 2008 - 11:00 Uhr

KTM bedauert die Absage der Rallye Dakar, steht aber voll hinter der Entscheidung zu Gunsten der Sicherheit

Cyril Despres
KTM-Pilot Cyril Despres hat sich umsonst monatelang vorbereitet
© KTM/ J. Ferrari

(Motorsport-Total.com) - KTM steht voll hinter der Entscheidung der ASO, die Rallye Dakar 2008 nach Terroristendrohungen abzusagen. KTM-Chef Stefan Pierer sagte, das sei der einzig logische Schritt gewesen, nachdem die französischen Behörden nicht mehr für die Sicherheit der Teilnehmer garantieren konnten. "Auch wenn diese Entscheidung für uns sehr schwierig war, unterstützen wir sie zu 100 Prozent", sagte Pierer. "Die Sicherheit aller KTM-Fahrer, sowohl der Werkspiloten als auch der Privatiers, und natürlich aller, die an diesem hochklassigen Event beteiligt sind, muss immer oberste Priorität haben."

Für KTM-Berater Heinz Kinigadner war die Absage so kurz vor dem Start ein herber Rückschlag. Er traf nicht nur die KTM-Werksteams, sondern auch die vielen Privatiers nach monatelanger Planung, Logistik und erheblichen finanziellen Investitionen. "Das ist natürlich eine große Enttäuschung für jeden", so Kinigadner. "Für unsere Top-Werkspiloten wie Marc Coma und Cyril Despres ist die Dakar das Highlight der Saison und sie haben sich seit Monaten nur darauf konzentriert. Coma und Despres sind nicht nur frühere Sieger, sie sind auch hochprofessionelle Rivalen und waren definitiv in diesem Jahr die Topfavoriten."

Kinigadner betonte, dass die Aktivitäten von KTM sich auf die drei Säulen Rallye, Straßenrennsport und MX/Enduro stützten und dass sich das Unternehmen weiter in allen drei Sparten engagieren werde.

Auch Hans Trunkenpolz, der Chef des KTM Rallye Teams, war nach der Absage bitter enttäuscht. Doch auch er betonte, dass die Sicherheit das Wichtigste bei dem Wüstenklassiker sei. "Ich bin für mein Team, für unsere Mitarbeiter und für alle, deren Jahreshöhepunkt es gewesen wäre, am 20. Januar in Dakar zu sein, sehr enttäuscht", sagte Trunkenpolz. "Aber unter diesem Umständen und da die Behörden nicht für die Sicherheit garantieren konnten, war es die richtige Entscheidung. Jetzt müssen wir nach vorn schauen auf eine hoffentlich großartige Dakar 2009."

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