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Gewinnen ist für Alphand nicht alles

02. Januar 2008 - 15:18 Uhr

Natürlich würde Luc Alphand die Rallye Dakar gerne ein zweites Mal gewinnen, primär geht es ihm aber um das Abenteuer in der Wüste

Luc Alphand
Luc Alphand zählt zu den Favoriten auf den diesjährigen Dakar-Sieg
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Wenn am Samstag der Dakar-Tross in Richtung Wüste aufbricht, werden wie jedes Jahr auch wieder einige schillernde Persönlichkeiten am Start sein. Zu den berühmtesten unter eben diesen gehört zweifellos der ehemalige Skistar Luc Alphand, der die Rallye in ihrer 30. Auflage zum zweiten Mal gewinnen möchte.

Bevor er mauretanische Sanddünen bezwang, raste der Franzose auf zwei Skiern die atemberaubendsten Berge der Alpen hinunter - und das mit großem Erfolg: Zwischen 1995 und 1997 gewann er dreimal hintereinander den Abfahrtsweltcup, 1997 außerdem den im Super-G und die Gesamtwertung, was für einen reinen Speed-Spezialisten, der keinen Slalom oder Riesenslalom fuhr, höchst ungewöhnlich und bemerkenswert war.

Drei Siege bei der Hahnenkammabfahrt

Klassiker sind schon seit jeher sein Terrain, denn die berühmteste Abfahrt der Welt, jene am Kitzbüheler Hahnenkamm, gewann Alphand gleich dreimal. Nach dem Ende seiner Skikarriere suchte er sich allerdings eine neue Herausforderung - und er landete beim Motorsport. 1999 trat er erstmals in einem Mitsubishi Pajero bei der Rallye Dakar an, 2000 und 2001 fuhr er sie in einem Schlesser-Buggy. 2004 schaffte er mit einem BMW X5 schließlich sein erstes Spitzenresultat - Platz vier.

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Seither gehört Alphand zur absoluten Dakar-Elite: 2005 landete er als Zweiter erstmals auf dem Podium, 2006 feierte er seinen ersten Gesamtsieg und 2007 wurde er nach dem Ausfall der halben Volkswagen-Flotte wieder guter Zweiter. Natürlich zählt er angesichts dieser Vergangenheit auch ab Samstag zu den Favoriten, auch wenn sein Mitsubishi Pajero rein von der Performance her wohl weniger schnell sein wird als die Race Touaregs 2 aus dem Hause VW.

"Meiner Meinung nach gehen sie als Favoriten in die diesjährige Dakar", sagte Alphand über Carlos Sainz und Co. "In puncto Speed haben sie das beste Auto. Das war schon im Vorjahr offensichtlich, als wir keine einzige Etappe gewinnen konnten. Aber was zählt, war, dass wir als Erster und Zweiter angekommen sind. Wir hatten eine optimale Zuverlässigkeit - und darauf kommt es bei der Dakar am meisten an. Dies ist ein Langstreckenrennen, kein Formel-1-Grand-Prix."

Außerdem befürchtet der 42-Jährige, dass die Regeländerungen - so wurde zum Beispiel der Durchmesser des Luftmengenbegrenzers verringert - die Pajero-Fahrer mehr treffen wird als diverse Dieselpiloten. Aber primär geht es ihm sowieso mehr um den Abenteurergedanken als um den Sieg: "Es bedeutet schon eine große Befriedigung, die Rallye nur zu beenden. Aber wir sind natürlich auch Racer. Da wäre es besser, am Ende der Sieger zu sein!"

Immer noch Schmetterlinge im Bauch

Luc Alphand
Sanddünen statt Schneeberge: Luc Alphand ist bei der Dakar ein alter Hase
© xpb.cc

"Ich fahre die Dakar nicht nur, weil ich sie unbedingt gewinnen möchte. Selbst bei meiner elften Teilnahme habe ich immer noch gleich viele Schmetterlinge im Bauch wie ein Rookie. Mich hat die abenteuerliche Natur dieses Rennens immer ungemein angezogen, vor allem dieses Jahr, wo wir einige Plätze erkunden werden, zu denen wir bisher noch nie gekommen sind", gab Alphand zu Protokoll.

Zu seinen schärfsten Rivalen zählt neben den VW-Piloten und Jean-Louis Schlesser sowie der hessischen X-raid-Truppe übrigens auch sein Mitsubishi-Teamkollege Stéphane Peterhansel, der immer noch einer von nur zwei Fahrern ist, die die Rallye Dakar auf zwei und auf vier Rädern gewonnen haben. 2005 und 2007, als Alphand jeweils Zweiter wurde, durfte sich Peterhansel als Triumphator feiern lassen.

Doch Alphand will sich von seinem Landsmann nicht schon im Vorfeld einschüchtern lassen und sieht daher auch keinen Grund, weshalb es dieses Jahr nicht anders laufen sollte: "Was Stéphane angeht, so habe ich ihm gegenüber keinen Komplex mehr. Er ist natürlich ein Vorbild für mich, aber das bedeutet nicht, dass er unschlagbar ist. Wenn ich ihn schlagen könnte, wäre das sehr aufregend", meinte das Universaltalent aus Briançon abschließend.

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