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Faber: "Risiko wäre zu hoch"
Der Privatfahrer Guido Faber hat Verständnis für die Absage der diesjährigen Rallye Dakar: "Wollen nicht im Kugelhagel enden"
(Motorsport-Total.com) - Als Privatfahrer wollte der Wiesbadener Motorradpilot Guido Faber zum
zweiten Mal nach 2006 mit einer BMW XChallenge an einer Rallye Dakar
teilnehmen und diesmal - im Gegensatz zu damals - auch ins Ziel kommen. Die Absage der Veranstaltung am Freitag machte dem 42-Jährigen jedoch einen Strich durch die Rechnung. Dennoch zeigt er in einem Interview mit der 'FAZ' viel Verständnis für die Entscheidung der Organisatoren.
"Wir wollen eine Rallye fahren und nicht im Kugelhagel enden, deshalb konnte man dieses Risiko nicht eingehen. Die Entscheidung ist dem Veranstalter sicher nicht leicht gefallen. Ich denke, sie ist gerechtfertigt. Obwohl es natürlich hart ist für alle Beteiligten, auch für die Länder, durch die die Rallye führen sollte", so Faber.

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Das Startgeld von 13.500 Euro bekomme er vom Veranstalter in voller Höhe zurück. Er bleibe nur auf den Reisekosten für Flug, Hotel und Mietwagen sitzen. Somit entstehe ihm nur ein geringer materieller Schaden. "Am schlimmsten ist, dass das ganze Herzblut, das dranhängt, umsonst war. Aber ich war immerhin schon mal dabei, sonst hätte es mich sicher noch schwerer getroffen", fügte er hinzu.
Auch die anderen Fahrer hätten überwiegend verständnisvoll reagiert.
Vereinzelt hätte es nach der Verkündung auch Beifall gegeben. Und er
resümierte: "Wer sich auf die Dakar einlässt, muss sich eben auf alle
Eventualitäten einstellen."









