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Ein Blick auf Subarus Kommunikationsmedien

13. Januar 2008 - 15:06 Uhr

Selbst wenn es auf der Piste heiß hergeht, sind die Fahrer immer mit ihrem Team in der Ferne verbunden und stehen in Kontakt - wie sieht das im Detail aus?

Petter Solberg
Die Kommunikation zwischen Team und Fahrer ist etwas Essenzielles
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auf einer Rallye, wenn die Fahrer den Service Park verlassen, um die Wertungsprüfungen in Angriff zu nehmen, ist es zwingend notwendig, dass sie in der Lage sind, immer mit ihren Ingenieuren und den wichtigsten Teamangehörigen kommunizieren zu können. Um das zu bewerkstelligen, rüstet Subaru seine WRC-Wagen mit umfangreichen Kommunikationsanlagen aus.

Zu diesen gehört unter anderem ein VHF-Radio, Mobiltelefone und Satellitentelefone. Die Ingenieure haben selbstverständlich die selbe Technologie zur Verfügung. Die einzelnen Gerätschaften mit hochkompliziert klingenden Namen sollen im Folgenden näher erläutert werden.

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VFH-Radios als Kommunikationsmedium

VFH-Radio steht für "Very High Frequency"-Radio, also Hochfrequenzradio. Subarus Teamkoordinator Ken Rees ist der Mann, welcher mit den Fahrern über dieses Gerät kommuniziert. Er benutzt es, um jedem Rallye-Auto Daten zu übermitteln, welche kurzfristig anfallen, etwa Zeiten eines einzelnen Abschnitts, die Service-Zeiten und andere Informationen der Veranstaltung.

Ihm berichten die Fahrer über ihre Zeiten, wenn sie jeden Test beenden oder sie unterrichten ihn über Probleme. Jedes Team bekommt von der FIA eine bestimmte Radio-Frequenz zugewiesen, aber nachdem jede Frequenz jedes Teams jedem anderem Team bekannt ist, ist das kein ausnehmend zuverlässiges System.

Normalerweise haben diese Radios eine Reichweite von acht bis neun Kilometern, doch dieser Bereich wird durch ein Gerät, welches die Signale verstärkt und in einem Flugzeug über dem Rallye-Areal kreist, um das doppelte vergrößert.

Das System kann ebenfalls dazu benutzt werden, Botschaften von bis zu 14 Zeichen vom Service Park in das Rallye-Auto zu vermitteln, wo diese mittels eines kleinen Bildschirm abgelesen werden können, welcher sich im Fußbereich des Co-Piloten befindet.

Mobiltelefone als Ergänzung

Bleiben noch die Mobil- und Satellitentelefone. Gerne greifen die Teams auf handelsübliche Handys zurück, doch gerade auf Rallyes wie Argentinien oder Japan, wenn man sich in einer absoluten Einöde befindet, läuft man in Gefahr, dass das Empfangssignal sehr schwach ist, ein Problem, mit welchem sich der gemeine Europäer eher selten und wenn dann in tiefen Schächten wie etwa einer U-Bahn konfrontiert sieht. Aus diesem Grund wird in solchen Fällen auf Satellitentelefone zurückgegriffen.

"Durch den vielen Lärm im Hintergrund in den Service-Stationen haben wir die Telefone der Ingenieure mit Kopfhörern verbunden, jeder mit einem Sprechmikrophon. Die Fahrer verwenden die gleichen Systeme in den Autos und das macht die Kommunikation wesentlich effizienter. Zudem ist es den Technikern oder dem Management möglich, sich in eine laufende Konversation einzuschalten. Auf diese Weise sind Konferenz-Schaltungen zwischen mehreren Leuten möglich," erklärt Nick Chalkley, der Elektrik-Techniker des Teams.

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