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Wilson: "Latvala die Sensation des Tages"

01. Dezember 2007 - 21:56 Uhr

Jari-Matti Latvala holte in sechs der sieben Prüfungen heute die Bestzeit - Stobart-Kollege Matthew Wilson kämpft weiter um Rang sechs

Jari-Matti Latvala
Jari-Matti Latvala war der Überflieger des Tages und holte sechs Bestzeiten
© Stobart

(Motorsport-Total.com) - Jari-Matti Latvala ist auferstanden wie Phoenix aus der Asche. Der 22-jährige Stobart-Pilot startete heute unter SupeRally-Bedingungen, nachdem er gestern Abend als Gesamtvierter mit einem defekten Scheibenwischer aufgeben musste. Und Latvala startete richtig durch: Er legte auf dem walisischen Schotter eine Bestzeit nach der anderen hin, alle sechs "richtigen" Wertungsprüfungen dieses Samstags entschied er für sich, nur in der Zuschauerprüfung in Cardiff musste er sich mit Rang 14 begnügen. In der Gesamtwertung verbesserte sich der Finne durch diese Aufholjagd auf Rang zwölf.

"Das war einfach großartig. Das Auto hat alles gemacht, was es sollte und die Reifen waren perfekt, mehr kann ich nicht verlangen", freute sich Latvala im Ziel. "Der gestrige Abend war enttäuschend, aber so etwas passiert. Es war gut, heute wieder zu fahren und wichtig, für die künftigen Rallyes eine gute Balance im Auto zu finden. Es war definitiv ein Vorteil, dass ich als Dritter auf die Strecke gegangen bin, da die Grip- und Straßenverhältnisse gut waren. Ich war heute einfach nur sehr entspannt und hatte keine Probleme. Ich musste gar nicht pushen, deshalb ist es ein tolles Gefühl, dass ich diese Zeiten fahren konnte."

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"Jari-Matti war die Sensation des Tages", lobte Teamchef Malcolm Wilson. "Dass er auf allen Schotterprüfungen der Schnellste war, war eine hervorragende Leistung und zeigt, wo er ohne seine gestrigen Probleme hätte landen können."

Matthew Wilson: Sekundenduell mit Atkinson

Recht gut schlägt sich aber auch Youngster Matthew Wilson. Er musste zwar seinen sechsten Platz an Subaru-Pilot Chris Atkinson abgeben, lieferte sich aber den ganzen Tag über ein enges Sekundenduell mit dem Australier. Nach der zweiten Etappe hat Wilson nur zehn Sekunden Rückstand.

"Ich bin mit dem heutigen Tag wirklich zufrieden, das war ein toller Fight mit Chris", bilanzierte der 20-jährige Brite. "In der letzten Prüfung haben wir etwas Zeit verloren, weil die Scheinwerfer zu flackern begannen, aber ansonsten war das Auto perfekt. Ich denke, dass die Lücke auf Chris noch klein genug ist, um morgen wieder anzugreifen. Aber es gibt zwei tückische Prüfungen, vor allem, wenn es nass ist. Also müssen wir erst einmal abwarten, was am Morgen passiert."

Der Dritte im Bunde, Henning Solberg, startete heute ebenfalls unter SupeRally-Bedingungen, nachdem er gestern Abend wegen zu stark beschlagener Scheiben aufgab. Er experimentierte heute ein bisschen mit seinem Ford Focus ein wenig herum und versuchte sich in neuen Fahrtechniken. "Es war okay, aber wir fahren einfach nur durch und schauen, was wir erreichen können", sagte der Norweger. "Heute lief es besser als gestern und wenigstens kann ich jetzt aus der Windschutzscheibe hinausschauen. Morgen werde ich mein Bestes geben und versuchen, die Rallye zu beenden, schließlich will ich soviel Erfahrung sammeln wie möglich."

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