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Subaru: Ein weiteres schwieriges Jahr ist zu Ende

02. Dezember 2007 - 16:41 Uhr

Auch die Wales Rallye GB brachte für das Subaru-Team gemischte Gefühle - Jetzt hoffen alle auf den neuen Impreza WRC 2008

Petter Solberg
Petter Solberg will 2008 endlich wieder ganz vorn an der Spitze mitkämpfen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Januar war Subaru mit dem Ziel angetreten, die verkorkste 2006er-Saison vergessen zu machen und wieder vorne mitzumischen. Doch auch das Jahr 2007 brachte nicht die erhofften großen Erfolge. Wenigstens kamen beim Saisonfinale in Wales alle drei Piloten in den Top 9 ins Ziel. Dennoch gab es bei den Blau-Gelben auch beim letzten Lauf der Saison gemischte Gefühle.

Petter Solberg musste am heutigen Sonntag noch einmal mit Handling-Problemen kämpfen, konnte aber seinen vierten Platz gegen Citroën-Pilot Daniel Sordo verteidigen. In der Fahrerwertung beendete Solberg die Saison auf Rang fünf. Seinem Team gelang es beim Finale außerdem, sich den dritten Platz bei den Herstellern zurückzuerobern.

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"Wir haben hier unser Bestes gegeben und das Team hat hart gearbeitet, um wieder nach vorn zu kommen", bilanzierte der frühere Weltmeister Solberg, der in Großbritannien schon vier Mal gewinnen konnte. "Wir dachten allerdings, dass es hier besser laufen würde. Jetzt müssen wir für das nächste Jahr Gas geben. Es ist so wichtig, dass wir den dritten Platz geholt haben und ich danke dem Team für seinen Einsatz in diesem Jahr. Vor Monte Carlo haben wir jetzt eine kleine Pause, aber wir werden viel testen und ich will im nächsten Jahr gestärkt zurückkommen und bessere Ergebnisse holen. Es ist für Subaru sehr wichtig, dass wir wieder in die Erfolgsspur kommen. Und ich möchte auch wirklich wieder zurück an die Spitze."

Atkinson frustriert

Sein Teamkollege Chris Atkinson verlor am heutigen Sonntag noch seinen sechsten Platz und wurde Siebter der Wales Rallye. Probleme mit der Balance des Autos warfen ihn noch um viele Sekunden zurück. In der Fahrergesamtwertung ist der Australier ebenfalls Siebter.

"Wir möchten wieder um Siege kämpfen - für Subaru und für die Fans."
Chris Atkinson

"Von den drei Mal, bei denen ich an der Rallye GB teilgenommen habe, war das das frustrierendste", sagte Atkinson im Ziel. "Als Fahrer kann ich ganz ehrlich sagen, dass ich mein Bestes versucht habe, aber aus verschiedenen Gründen hat das nicht gereicht, um gute Zeiten zu holen. Das größte Problem war das unkonstante Handling des Autos. Heute Morgen haben wir eine Abstimmung gewählt, die am Freitag sehr gut war, aber heute hat es gar nicht funktioniert. In der Nachsaison müssen wir viele Fragen klären. Wir haben viele Tests geplant, die eine Wende bringen sollen. Wir möchten wieder um Siege kämpfen - für Subaru und für die Fans."

Auch Pons wollte mehr

Xevi Pons beendete die Wales Rallye auf Rang neun. Heute Morgen musste der Spanier noch mit beschlagenen Scheiben kämpften, sein Polster reichte aber, um seine Position zu verteidigen. "Es war sehr matschig und rutschiger als gestern, heute Nachmittag kamen dann noch Spurrillen dazu", berichtete Pons. "Es war ein schwieriges Wochenende, was sehr schade ist, da ich diese Rallye wirklich mag und auf ein gutes Ergebnis gehofft hatte. Klar, wir sind in den Top 10, aber ich bin enttäuscht, dass ich keinen besseren Platz holen konnte."

Auch Teamchef Richard Taylor scheint froh zu sein, dass die Saison vorbei ist: "Es ist gut, dass das Team den dritten Platz bei den Herstellern zurückerobern konnte und dass hier alle Autos in den Top 10 angekommen sind", sagte er. "Alles in allem war es ein schwieriges Jahr für das Team, aber wir sind sehr optimistisch, dass wir mit unserem neuen Auto, das während der Saison 2008 eingeführt wird, wieder die Ergebnisse holen können, die die Fans und die Fahrer erwarten."

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