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Reifenreglement für 2008 festgelegt

28. Dezember 2007 - 12:16 Uhr

Ab 2008 wird Pirelli alleiniger Reifenlieferant der WRC und nun hat die FIA die Regeln festgelegt, in deren Rahmen sich Pirelli und die Teams bewegen dürfen

Pirelli P Zero
Der "P-Zero" kommt 2008 als Asphaltreifen in der WRC zum Einsatz
© Pirelli

(Motorsport-Total.com) - Die FIA hat das neue Reifenreglement veröffentlicht, dass für 2008 in der WRC gelten wird. Ab der kommenden Saison wird Pirelli erstmal alleiniger Ausrüster der Rallye-Weltmeisterschaft sein. Die Italiener werden drei dafür verschiedene Typen von Pneus produzieren. Der Asphalt-Reifen, der eine Größe von 18 Zoll hat, bekommt den Namen "P-Zero", der 15 Zoll große Schotterreifen wird "Scorpion" heißen und der Winterreifen "Sottozero", berichtet die offizielle Interseite der WRC.

Der Winterreifen "Sottozero" wird - je nach den speziellen Anforderungen der Läufe - in verschiedenen Größen zu haben sein. Bei der Rallye Monte Carlo (24. bis 27. Januar), die auf winterlichem Asphalt gefahren wird, kommt er in der Größe von 18 Zoll zum Einsatz. Für den tiefen Schnee bei der Rallye Schweden ist eine Größe von 16 Zoll vorgesehen.


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Das Nachschneiden per Hand wird streng reglementiert. Es ist nur noch bei nassen Bedingungen für Asphaltreifen erlaubt, sonst überhaupt nicht. Systeme wie das "Mousse"-System, bei dem sich bei einem Schaden im Reifen ein Kunststoff ausbreitet, um Plattfüße zu verhindern, sind ebenfalls ab 2008 verboten. Das hatte die FIA schon vor Längerem bekanntgegeben. Alle Reifen werden von Pirelli bei der Veranstaltung selbst den Teams übergeben.

Bei der Rallye Monte Carlo werden die Teams die Wahl haben, ob sie den Asphaltreifen "P-Zero" oder den Winterreifen "Sottozero" einsetzen. Der Schotterreifen "Scorpion" wird sowohl mit einer harten als auch einer weichen Mischung angeboten, abhängig von den Gegebenheiten des Laufs. Bis zur Rallye Türkei und später bei der Rallye Neuseeland müssen die harten Schotterreifen verwendet werden, bei allen anderen Schotterevents kommt der weiche Compound zum Einsatz.

Bei den Asphaltläufen in Deutschland, Spanien und Korsika gibt es zwei Varianten des "P-Zero": Die harte Mischung für trockene Bedingungen und die weiche Mischung für Regen.

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