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SS4: Hirvonen fliegt weiter
Mikko Hirvonen bleibt Bestzeitenkönig in Wales, während es Marcus Grönholm und Sébastien Loeb bei den jetzt noch schwierigeren Bedingungen vorsichtig angehen
(Motorsport-Total.com) - Mit der Mittagspause kam der strömende Regen - die Straßen in Wales gleichen nun wirklich Schlammpisten. Die Bestzeit in der vierten Wertungsprüfung "Port Talbot 2" ging - wie schon die ersten drei des Tages - an Ford-Werkspilot Mikko Hirvonen. Diesmal benötigte er für die 17,41 Kilometer 9:17.2 Minute. "Es ist jetzt wirklich schwer da draußen", berichtete Hirvonen im Ziel. "Aber ich gebe alles und pushe richtig."
Zweitschnellster war sein Teamkollege Marcus Grönholm, der in der Gesamtwertung als Zweiter nun 25,6 Sekunden Rückstand auf Hirvonen hat. Grönholm geht den Lauf zwangsläufig ohne große Attacke an. "Ich kann ja nichts anderes machen als darauf zu warten, dass Sébastien einen Fehler macht", sagte er.

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Doch diesen Gefallen hat ihm Loeb bisher noch nicht getan. Er holte diesmal wieder die drittschnellste Zeit und liegt auf Gesamtrang drei mit 2,9 Sekunden Rückstand auf Grönholm. Allerdings ist auch der Citroën-Star übervorsichtig: "Ich gehe keine Risiken mehr ein. Es ist jetzt wirklich hart, du siehst nichts mehr, es kommen Steine raus. Das ist heftig für die Reifen, aber mein Auto ist soweit okay."
Gesamtvierter bleibt Jari-Matti Latvala im Stobart-Ford. Er konnte diesmal allerdings nur die sechstschnellste Zeit holen, da er eine massive Schrecksekunde hatte. "Plötzlich klappte die Motorhaube hoch, ich habe keine Ahnung warum. Aber ich hatte echt Angst, dass ich von der Strecke fliege", berichtete der junge Finne im Ziel.
Latvala hat aber immer noch über 20 Sekunden Vorsprung auf den Gesamtfünften Petter Solberg. Daniel Sordo bleibt im zweiten C4 WRC Sechster vor Chris Atkinson im Subaru. Auf dem letzten Punkterang liegt weiter Matthew Wilson (Stobart) als Achter. Manfred Stohl ist weiter Neunter, sein Rückstand auf Wilson beträgt aber nur 8,9 Sekunden. "Es regnet jetzt stärker als vorhin und es ist rutschiger, aber für mich sind diese Bedingungen okay", sagte Stohl im Ziel.









