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SS13: Loeb fühlt sich wohl

17. November 2007 - 12:24 Uhr

Die 13. Prüfung ist Sébastien Loeb bewusst vorsichtig angegangen, trotzdem konnte er aber wieder Bestzeit holen - Endgültiges Aus für Manfred Stohl?

Sébastien Loeb
Sébastien Loeb kann es sich jetzt leisten, bewusst vorsichtig zu fahren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nachdem sein Rivale Marcus Grönholm schon gestern ausgeschieden ist und Verfolger Daniel Sordo auch immer weiter zurückfällt, kann Sébastien Loeb an der Spitze der Rallye Irland kontrolliert fahren. Zwar holt der Franzose eine Bestzeit nach der anderen - besonders viel Risiko geht er dabei nach eigenen Worten aber nicht ein. Auch in der 13. Wertungsprüfung mit dem viel sagenden Namen "Tempo 1" war der Citroën-Star der Schnellste mit 7:31.6 Minuten.

"Im Moment läuft es recht gut", berichtete er im Ziel. "Heute Morgen war es teilweise sehr tückisch. Und jetzt bin ich auch kein Risiko eingangen." Denn, so erinnerte er lachend, schließlich sei ja in Japan gerade die 13. Prüfung verhängnisvoll gewesen: "In Japan bin ich abgeflogen, deshalb bin ich gerade jetzt sehr, sehr vorsichtig gefahren."


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Latvala sicherer Dritter

In der Gesamtwertung hat Loeb jetzt 50,7 Sekunden Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Teamkollegen Daniel Sordo. Die zweitschnellste Zeit ging erneut an Jari-Matti Latvala. der Stobart-Pilot liegt in der Gesamtwertung auf Rang drei und sichert sich diesen Rang immer mehr: "Ich bin recht zufrieden mit der Situation. Es ist zwar nicht gerade einfach zu fahren, aber so ist es nun mal und ich muss einfach so weitermachen", sagte der junge Finne."

Bei weitem nicht so zufrieden ist Mikko Hirvonen. Der Ford-Werkspilot geht als Gesamtvierter mit einem Rückstand von über 47 Sekunden auf Latvala in den Mittagsservice. Seine Aufgabe an diesem Wochenende ist aber, die drei Punkte zu holen, die Ford vorzeitig zum Hersteller-Weltmeister macht. In den Prüfungen reicht es für ihn aber derzeit nicht für Top-3-Zeiten.

"Es ist sehr schwer und frustrierend, ich verliere in jeder Prüfung Zeit."
Mikko Hirvonen

"Es ist sehr schwer und frustrierend, ich verliere in jeder Prüfung Zeit", beklagte sich Hirvonen. "Ich finde keinen vernünftigen Rhythmus und gehe jede Kurve langsam an, damit ich sicher durchkomme. So macht das wirklich keinen Spaß. Aber ich muss diese Rallye beenden und die Punkte für Ford holen, das ist jetzt das wichtigste."

Falsche Reifenwahl bei Solberg

Als Gesamtfünfter geht Petter Solberg in den Mittagsservice. Der Subaru-Pilot hat nur noch 12,6 Sekunden Rückstand auf Hirvonen, hatte sich allerdings in der Reifenwahl am Vormittag vertan. Seine tief eingeschnittenen Slicks erwiesen sich als falsches Material für die feuchten irischen Straßen. "Es war ein schwieriger Vormittag. In der ersten Prüfung haben wir Zeit verloren, die anderen beiden liefen dann besser", berichtete der Norweger. "Ich gehe keinerlei Risiken ein, ich will diese Rallye beenden und punkten, das ist wichtig."

Guy Wilks (Subaru), Matthew Wilson (Stobart) und Gareth MacHale liegen weiter auf den Plätzen sechs bis acht. Für Manfred Stohl scheint die zweite Etappe endgültig beendet zu sein: Der OMV-Pilot hatte in der 13. Prüfung seinen zweiten Unfall an diesem Morgen. Nachdem er in der elften WP von Zuschauern aus dem Straßengraben geschoben wurde und mit sechs Minuten Verzögerung ins Ziel kam, schaffte er es diesmal nicht, die Prüfung zu beenden. Näheres ist noch nicht bekannt, das wird sich erst im Service zeigen.

Nach der Mittagspause werden die drei Prüfungen dieses Morgens noch einmal durchfahren. Weiter geht es mit "Sloughan Glen 2" um 15:04 MEZ.

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