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Mikkola in einem Formel 1

24. November 2007 - 17:48 Uhr

Hannu Mikkola ist schon alles Mögliche gefahren - eine besondere Erinnerung dürfte dabei ein Ausritt in einem Formel-1-Arrows sein

Hannu Mikkola
Hannu Mikkola ließ einen Formel-1-Arrows um Donington fliegen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Hannu Mikkola ist ein alter Rallye-Haudegen, bei dem Fahrspaß im Vordergrund steht. Gäbe es sonst einen anderen Grund, sich Mitte der 80er Jahre hinter das Lenkrad eines Formel-1-Boliden zu klemmen und damit Donington unsicher zu machen? Und dabei waren die damaligen Autos, bei allem Respekt für die modernen Formel-1-Piloten wesentlich schwieriger zu fahren.

Doch Mikkola hat es gewagt, wie er stolz auf 'crash.net' berichtet: "Einst habe ich auch ein Formel-1-Auto getestet - einen Arrows-BMW in Donington. Ich bin gegen Leute wie Marc Surer gefahren und nett wie die Leute in der Formel 1 sind, haben sie mir zwölf Runden gelassen, um mich daran zu gewöhnen. Danach gaben sie mir zehn Runden, um das Ding bei Höchstgeschwindigkeit um Donington fliegen zu lassen."

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Eine vollkommen andere Welt: "Ich war sehr überrascht, weil es so tief war und man an einigen Stellen nicht wirklich um alle Kurven sehen konnte. Ich war nach diesen 10 Runden drei bis vier Sekunden langsamer als Surer, darüber war ich sehr stolz. Und ich habe mich nicht einmal gedreht. Ich hatte viele Quersteher und habe ab dann verstanden, wie schwierig ein Formel-1-Auto zu fahren ist. Zu dieser Zeit saß man im Auto ganz vorne und hinter einem befand sich der Motor und das ganze Zeug", beschreibt der ehemalige Rallye-Weltmeister seine Erlebnisse.

Natürlich gab es diesen "Tanz auf fremden Hochzeiten" auch umgekehrt - der Finne brachte Surer dazu, in seinen Audi Quattro zu klettern. Auch diese Begebenheit ist Mikkola bestens in Erinnerung. "Er war ein typischer Formel-1-Fahrer", lacht er. "Er sagte 'Ich denke, dass es Mikkola wesentlich einfacher hatte, sich an einen Formel-1-Boliden zu gewöhnen, als ich mich an dieses allradgetriebenen Quattro'. Er ist davor aber schon Rallye gefahren."

"Zu dieser Zeit hatten wir 550 PS in unserem Rallye-Auto und sie fragten, was der Unterschied zwischen einem Formel 1 und einem Rallye-Auto sei. Ich entgegnete: 'Von Null auf 200 km/h gibt es keinen Unterschied, aber in der Beschleunigung von 200 auf 300 km/h ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht'", führt der ehemalige Rallye-Weltmeister aus.

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