Aktuelle Bildergalerien
Die aktuelle Umfrage

Wäre Ihr Interesse an der Rallye-WM mit einem starken Deutschen oder Österreicher im WRC-Feld größer?

Ja, das würde den Reiz erhöhen
Nein, ich interessiere mich für den Sport, nicht für Nationalitäten
Rallye-Videos
Sortieren nach:
Sébastien Loeb im Red-Bull-F1
Datum: 20.11.2008
(6)
Sébastien Loeb im Rallye-Fahrzeug
Datum: 19.11.2008
(1)
Neu: Sébastien Loeb im Interview
Datum: 19.11.2008
(2)
Rallye-Weiz
Datum: 22.08.2008
(9)
Weitere Rallye-Videos
Newscooperation

Eigene Webseite?

Kostenlose News-Schlagzeilen und Fotos für Ihre Webseite! Jetzt blitzschnell an Ihr Layout anpassen und installieren!
Zur Konfiguration
Community

Forum

Unterhalten Sie sich mit tausenden Motorsport-begeisterten Motorsport-Total.com-Usern in unserem Forum!
Zum Forum
Rallye-Newsletter

Rallye-News in Ihr E-Mail-Fach!

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen täglichen und/oder wöchentlichen Rallye-Newsletter von Motorsport-Total.com!
Jetzt Newsletter abonnieren

Latvala: "Es ist einfach wunderbar!"

18. November 2007 - 18:56 Uhr

Jari-Matti Latvala holte ausgerechnet auf Asphalt seinen ersten Podestplatz - Das Stobart-Team konnte in Irland Platz drei bei den Herstellern erobern

Jari Matti Latvala
Jari-Matti Latvala ist stolz auf das erste WRC-Podest seiner Karriere
© Stobart

(Motorsport-Total.com) - Beim Stobart-Team wurde nach der Rallye Irland gefeiert, als ob es einen Sieg geholt hatte. Und für die B-Mannschaft von Ford sind die Erfolge von Irland auch wie ein kleiner Sieg. Jari-Matti Latvala holte den ersten Podestplatz seiner WRC-Karriere, Henning Solberg steuerte drei weitere Hersteller-Punkte dazu. Damit konnte Stobart in der Teamwertung an Subaru vorbeiziehen und hat vor dem Saisonfinale in Wales einen Zähler Vorsprung (80 zu 79 Punkte). Dazu kam der siebte Platz von Matthew Wilson, der zum zweiten Mal in Folge eine schwere Rallye in den Punkten beendete.

Latvala hat in dieser Saison zwar schon dreimal eine Rallye angeführt, auf das Podest hatte er es bisher aber nicht geschafft. In den drei Tagen von Irland holte sich der 22-Jährige zahlreiche Top-3-Zeiten und zwei Bestzeiten. Er hatte nur einmal ein Problem, das beinahe für das vorzeitige Aus gesorgt hätte. Gestern rutschte er von der Straße in ein Feld, die Zuschauer reagierten jedoch schnell und halfen ihm zurück auf die Strecke. Latvala konnte sich mit diesem Ergebnis auf Rang sieben der Fahrerwertung verbessern.

Die 'Motorsport-Total.com'-News immer an Ihrer Seite!
Mit unserer Sidebar haben Sie unsere News immer im Blick, nahtlos in Ihrem Webbrowser integriert. Automatisch werden die neuesten Nachrichten angezeigt, während Sie auf anderen Webseiten surfen können.
Jetzt konfigurieren!

"Ich war vorher schon nah dran, zum Beispiel in Japan, aber es jetzt geschafft zu haben, macht alles wett."
Jari-Matti Latvala

"Es ist einfach wunderbar, auf dem Podest zu stehen, vor allem bei einer Asphaltrallye", jubelte der junge Finne. "Ich habe mir das ganze Jahr über so viel Mühe gegeben und das Ergebnis gibt mir noch einmal richtig Auftrieb. Ich war vorher schon nah dran, zum Beispiel in Japan, aber es jetzt geschafft zu haben, macht alles wett. Die Bedingungen hier waren so schwierig und ich wusste schon vor der Rallye, dass es hart wird. Aber ich bin gefühlvoll gefahren und ich habe mit meinem Co-Piloten Miika eine starke Performance gezeigt. Jetzt freue ich mich schon auf die Rallye in Wales, wo es wieder auf Schotter geht. Dort hatten wir im vergangenen Jahr ein gutes Ergebnis und ich hoffe, dass wir das wiederholen können."

Punkte für Frühaufsteher Wilson

Wilson kam an diesem Wochenende zum dritten Mal in dieser Saison in die Punkte. Der Youngster konnte mit einer Reihe von Top-10-Zeiten beeindrucken und zeigen, dass er sich stetig weiter verbessert. Er hatte sich auch auf jeden Tag dieser Rallye speziell vorbereitet: Seit sie am Montag in Irland angekommen sind, sind er und Co-Pilot Michael Orr jeden Morgen um 05:30 Uhr aufgestanden und erst einmal in den Fitnessraum des Hotels gegangen, bevor es auf die Prüfungen ging.

"Man muss den Organisatoren für eine exzellente Veranstaltung gratulieren."
Matthew Wilson

"Es ist ein fantastisches Gefühl, dass ich diese Rallye beenden konnte, bei der so viele ausgefallen sind", sagte der 20-jährige Wilson. "Manche meiner Zeiten hätten zwar besser sein können, aber wenn alles lief, habe ich gute Zeiten geholt. Das war eine sehr schwere Rallye und ich habe mich immer darauf konzentriert, keine Fehler zu machen und anzukommen. Es ist klasse, dass ich noch mehr Punkte sammeln konnte. Die letzte Prüfung der Rallye war atemberaubend und man muss den Organisatoren für eine exzellente Veranstaltung gratulieren."

Solberg rettete drei Herstellerpunkte

Solberg war an diesem Wochenende mit Ersatz-Beifahrer Göran Bergsten unterwegs, da Cato Menkeruuds Frau hochschwanger ist. Der Norweger schaffte es am Freitag bis auf Rang sechs, dann aber kollidierte er am Freitagnachmittag mit einem Felsen und schleuderte einen Abhang hinunter. Dank der SupeRally-Regel konnte er aber am zweiten Tag wieder ins Geschehen eingreifen. Er beendete die Rallye als 16. und holte drei Punkte für die Herstellerwertung.

"Das Wochenende war sehr schwierig für mich, aber es war die Sache wert."
Henning Solberg

"Das Wochenende war sehr schwierig für mich, aber es war die Sache wert. Schließlich konnte ich Herstellerpunkte holen und dem Team helfen, sich auf Rang drei zu verbessern", bilanzierte Solberg. "Göran hat hier einen fantastischen Job gemacht, aber nach meinem Fehler am Freitag sind wir dem Ziel nur noch umsichtig entgegen gefahren. Das war für mich die dritte neue Rallye in Folge und ich habe bei allen drei Hersteller-Punkte geholt - darüber bin ich glücklich."

Das Lob von Teamchef Malcolm Wilson für sein Trio fiel entsprechend aus: "Das ist das beste Ergebnis, das Stobart je auf Asphalt geholt hat und Jari hat eine hervorragende Performance gezeigt. Er ist diese Rallye wohlüberlegt angegangen und hat in den extrem anspruchsvollen Prüfungen nie die Konzentration verloren. Es ist auch beeindruckend, dass das Team sich bei den Herstellern auf Platz drei verbessern konnte. Stobart ist nun eine Kraft, die es zu beachten gilt. Auch Matthew hat mich beeindruckt. Er hat erneut bei einem Lauf gepunktet, bei dem viel erfahrenere Piloten Fehler gemacht haben."

Artikeloptionen
Artikel bewerten
Diese News / Newsübersicht hinzufügen zu...
Mister Wongdel.icio.usYiGGWebnewsLinkarenaGoogleYahoo! MyWebBlinklistdiggFurlFolkdtoneviewHilfe
RSS XML-FeedGoogle ReaderMy Yahoo!Windows liveMy AOL