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UAE-Desert-Challenge: X-raid in Führung

29. Oktober 2007 - 17:17 Uhr

Für das deutsche X-raid-Team begann die UAE-Desert-Challenge erfolgreich - Al-Attiyah/Thörner nach der ersten Etappe in Führung

X-raid BMW X3
Für das deutsche X-raid-Team begann die Rallyewoche genau nach Plan
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bereits gestern wurde mit einem spektakulären Superspecial in Umm Suqueim nahe Dubai die UAE-Desert-Challenge 2007 eröffnet. Vor einem begeisterten Publikum setzten sich dabei Lokalmatador Nasser Al-Attiyah und seine Beifahrerin Tina Thörner mit ihrem vom deutschen X-raid-Team eingesetzten BMW X3 durch.

Die beiden setzten ihre gute Form dann auch auf der heutigen ersten Etappe fort und sicherten sich den Tagessieg, was Teamchef Sven Quandt zu einem zufriedenen Zwischenfazit veranlasste: "Das war ein sehr guter Start für uns. Das Terrain scheint uns zu liegen." Besonders ermutigend: Al-Attiyah/Thörner hatten auf der ersten Etappe einen entscheidenden Nachteil, weil sie als Erste losfahren mussten, ließen sich davon aber nicht beeindrucken.

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Alphand und Peterhansel auf der Lauer

Hinter den beiden landeten die zwei Misubishi Pajeros von Luc Alphand und Gilles Picard sowie von Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret mit 26 beziehungsweise 56 Sekunden Rückstand. Beste Volkswagen-Vertreter sind momentan Giniel de Villiers und sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz, allerdings bereits mit mehr als drei Minuten Rückstand.

"Die erste Etappe war weitaus schwieriger als erwartet", meinte de Villiers. "Die Landschaft mit vielen hohen Dünen gefiel mir sehr gut, fahrerisch war die Strecke jedoch sehr knifflig. Man musste genau darauf achten, wie steil die Dünen sind und das Tempo ständig anpassen. Wir haben nicht zu sehr attackiert, um keine Fehler zu machen. Andere sind vermutlich größere Risiken eingegangen, um diese Zeiten zu fahren."

Topfavorit Carlos Sainz hat sich am Sonntag noch bewusst zurückgehalten, um heute nicht als Erster auf den Parcours gehen zu müssen, aber diese Rechnung ging nicht ganz auf: Zwar führte er bis zur Mitte der Etappe, aber dann warf ihn ein Reifenschaden weit zurück. Damit liegt er mit Beifahrer Michel Périn momentan an fünfter Stelle der Gesamtwertung, knapp viereinhalb Minuten hinter der Spitze.

"Wir starteten mit einem guten Tempo", analysierte Sainz. "Vor uns überschlug sich Paulo Nobre. Wir haben kurz geprüft, ob er okay ist und haben dies der Rennleitung signalisiert. Wir schlossen zu Nani Roma auf, trafen in seinem Staub aber einen dicken Stein und mussten für einen Reifenwechsel anhalten. Kurz vor dem Ziel gingen wir noch an Nani Roma vorbei."

Gesamtstand:

01. Nasser Al-Attiyah/Tina Thörner (QT/S) BMW - 2:42.58 Stunden
02. Luc Alphand/Gilles Picard (F/F) Mitsubishi + 26 Sekunden
03. Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (F/F) Mitsubishi + 56
04. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (RSA/D) VW + 3,15 Minuten
05. Carlos Sainz/Michel Périn (E/F) VW + 4,22
06. Guerlain Chicherit/Matthieu Baumel (F/F) BMW + 6,29
07. Nani Roma/Lucas Cruz Senra (E/E) Mitsubishi + 8,22
08. Jose Luis Monterde/Jean-Marie Lurquin (E/B) Schlesser + 21,27
09. Yeha Alheli/Khalid Alkhendi (UAE/UAE) Chevrolet + 24,59
10. Ahmed Bin Sugat/Abdullah Zayed (UAE/UAE) Chevrolet + 35,03