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Subaru will Japan nur noch abhaken

28. Oktober 2007 - 09:24 Uhr

Die Heimrallye wurde für Subaru zum Albtraum - Petter Solberg konnte wenigstens noch zwei Punkte für die Herstellerwertung holen

Petter Solberg
Petter Solberg konnte mit Platz 17 wenigstens zwei Herstellerpunkte holen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mit großen Erwartungen und der Hoffnung auf Spitzenplätze war Subaru selbstbewusst zur Heimrallye nach Japan gereist. Doch am Ende war das Einzige, was die Blau-Gelben holen konnten, zwei Punkte für die Herstellerwertung, die Petter Solberg als 17. noch ergattern konnte. Der Japan-Albtraum begann für Subaru schon am Freitag in der sechsten Wertungsprüfung, als Petter Solberg wegen Getriebeproblemen und Chris Atkinson nach einem Unfall ausschieden. Solberg konnte am Samstag wieder starten und arbeitete sich mit vier Bestzeiten in der Gesamtwertung wieder nach vorn, für Atkinson war die Rallye bereits beendet. Am Samstag brach dann noch bei Xevi Pons ein Aufhängungsteil und der Spanier schied ebenfalls aus. Er konnte heute wieder fahren und wurde am Ende 36.

Solberg beschloss nach seinem frühen Ausscheiden, nach dem Re-Start für die Fans zu fahren. Am Samstag war er der schnellste Pilot im Feld, umjubelt von tausenden japanischen Zuschauern mit norwegischen Fähnchen. Auch Pons, der am Freitag eine Bestzeit verbuchen konnte, legte sich am heutigen Sonntag noch einmal ins Zeug, baute aber einen Dreher mit ein. Außerdem nutzten die beiden die letzte Etappe, um schon für die Rallye Großbritannien zu testen.


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"Das ist sicher nicht das Ergebnis, das wir uns hier erhofft hatten."
Petter Solberg

"Wir haben unser Bestes gegeben, aber das ist sicher nicht das Ergebnis, das wir uns hier erhofft hatten", bilanzierte Solberg. "Ich habe heute alles gegeben, aber uns fehlt noch etwas der Grip, um schneller zu sein. Mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen. Vor der Rallye Großbritannien haben wir noch viel Arbeit vor uns."

"Das Wochenende war nicht einfach", ergänzte Pons. "Ich war zum ersten Mal hier in Japan und es ist eine sehr schwierige Rallye. Dazu hatten wir auch noch jede Menge Probleme. Heute war das Auto ganz okay, aber zuvor hatten wir fast das ganze Wochenende über Probleme mit der Balance. Mal hat es untersteuert, dann übersteuert. Heute haben wir schon ein bisschen für die Wales-Rallye getestet, aber das Feeling stimmt noch nicht ganz so."

"Es war eine sehr schwierige Rallye und die Ergebnisse waren eine Enttäusching für Subaru und die Fans", fasste Managing Director Richard Taylor den Lauf zusammen. Die fünf Bestzeiten, die Petter und Xevi geholt haben, waren eine kleine Wiedergutmachung, aber wir haben unsere Ziele hier in Japan nicht erreicht. Das ganze Team muss jetzt noch härter arbeiten, damit wir bei den letzten beiden Saisonläufen eine bessere Leistung zeigen."