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Stohl: Platz sechs als Motivationsspritze

28. Oktober 2007 - 12:01 Uhr

Manfred Stohl startete am letzten Tag der Rallye Japan noch einmal eine Aufholjagd und holte den für die Motivation wichtigen sechsten Platz

Manfred Stohl
Manfred Stohl ist mit der Performance seines Xsara wieder zufrieden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das OMV Kronos Citroën World Rally Team hat bei der "Rally Japan" den sechsten Gesamtrang erreicht. Noch auf den letzten Kilometern versuchte das OMV Duo Stohl Minor die Ford-Piloten Wilson und Perez Companc einzuholen. Doch am Ende ging es sich auch auf Grund der 40-Sekunden-Strafe vom Samstag ganz knapp nicht aus. Dennoch zeigte sich Manfred Stohl zufrieden und erhielt einen Motivationsschub für die zwei noch ausstehenden Rallyes in Irland und Wales.

Am Samstag schaffte es Manfred Stohl mit kaputter Kupplung gerade noch ins Service. Die vierminütige Verspätung bei einer Zeitkontrolle brachte dem 35jährigen OMV Piloten eine 40-Sekunden-Strafe ein. Diese Zeit fehlte heute, um den vierten Gesamtrang zu erreichen - genau gesagt waren 26,4 Sekunden. Zu Beginn des Tages war es noch knapp eine Minute. Doch Matthew Wilson (GB/Ford) und Luis Perez Companc (RA/Ford) konnten alle Versuche des Österreichers, noch weiter vorzustoßen, abwehren.


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Stohl reist mit gutem Gefühl ab

Stohl: "Japan ist eben eine Ford-Strecke. Das hat man schon im Vorjahr gesehen, als Perez Companc und Wilson teilweise sehr gute Zeiten gefahren sind. Wir haben auf den letzten Sonderprüfungen alles gegeben. Und von der Fahrzeit sind wir auch vorne. Lediglich die 40 Strafsekunden haben uns eine bessere Platzierung gekostet. Doch nach so einer Saison freut man sich über jeden WM-Punkt. Zudem war diese Rallye durch die widrigen Straßenverhältnisse extrem schwer. Wir reisen auf jeden Fall mit einem sehr guten Gefühl aus Japan ab."

"Nach so einer Saison freut man sich über jeden WM-Punkt."
Manfred Stohl

Für Manfred Stohl war die Rallye Japan auch eine Versöhnung mit dem Citroën Xsara WRC. Erstmals fühlte er sich eine ganze Rallye über wohl. Stohl: "Es war mit Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung. Leider passiert es so spät, doch wir wollen das jetzt ausnützen und auch noch in Irland und Wales Punkte holen. Ich habe immer gewusst: wenn das Auto passt, dann können wir auch um die Plätze vier bis sechs mitkämpfen."

Mit der wieder erlangten Motivation im Gepäck geht es Anfang November zur OMV Rallye Waldviertel (Österreichisches Meisterschaftsfinale), wo der OMV Pilot einen CNG Mitsubishi Lancer Evo IX (gasbetrieben) zum Einsatz bringen wird.