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Pirelli stellt den P Zero vor
Pirelli hat nun erste Informationen zum neuen Asphalt-Reifen gegeben, mit dem in der kommenden Saison die Rallye-Weltmeisterschaft ausgerüstet wird

(Motorsport-Total.com) - In den vergangenen zwei Monaten hat Pirelli den neuen Apshalt-Reifen "P Zero" intensiven Tests unterzogen. Jetzt haben die Italiener den Reifen, mit dem in der kommenden Saison die WRC ausgerüstet wird, der Öffentlichkeit vorgestellt. Um Kosten zu sparen, wird dieser Pneu bei den vier Asphaltrallyes 2008 sowohl im Nassen als im Trockenen eingesetzt. Die FIA hat für den Reifen nun Grünes Licht gegeben.
Im kommenden Jahr müssen die WRC-Piloten auf das 'Mousse'-System verzichten. Dabei dehnt im Falle eines Reifenschadens ein künstlicher Schaum im Pneu aus und wird hart. Damit wird ein Plattfuß verhindert und die Piloten können die Prüfungen noch zu Ende fahren. Wegen des 'Mousse'-Verbots muss Pirelli nun einem Pneu konstruieren, der noch weniger anfällig ist für Schäden.
"Die Karkasse besteht aus den neuesten und innovativsten Materialien, entwickelt von Pirelli-Technikern", hieß es in einem Statement des Reifenherstellers. "Ihr Ziel war es, den Reifen so stabil und ausdauernd wie möglich zu machen, gleichzeitig soll er aber auch reaktionsstark und einfach zu fahren sein. Außerdem mussten die Standard-Anforderungen erfüllt werden - wie zum Beispiel ein minimales Gewicht und maximale Widerstandsfähigkeit." So wurde auch ein umlaufender Gürtel in die Struktur integriert, der dafür sorgen soll, dass der Reifen auch bei hoher Geschwindigkeit seine Form behält.
Neues gibt es auch bei den Laufflächen: "Ebenso wie bei Hochleistungsreifen für Serienfahrzeuge gehen wir auch beim Rallye-Reifen immer mehr in die Richtung eines asymetrischen Designs", hieß es weiter. "Der äußere Rand des Reifens ist breiter und gibt dem Auto in den Kurven besseren Grip. Gleichzeitig bekommt der innere Teil des Reifens tiefere Rillen. Damit bleibt das Fahrzeug auch auf nasser Fahrbahn gut fahrbar, selbst wenn die Gefahr von Aquaplaning droht."
Bei extremer Nässe könnten die Piloten das Profil ihrer Reifen außerdem weiter einschneiden, um das höchste Level an Sicherheit zu erreichen, hieß es weiter.








