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Loeb: "Können jetzt bei jedem Lauf gewinnen"

03. Oktober 2007 - 12:01 Uhr

Das knappe Ergebnis in Neuseeland stimmt Sébastien Loeb zuversichtlich für den Endspurt - In Spanien ist er Favorit und will ganz klar wieder gewinnen

Sébastien Loeb
Citroen-Star Sébastien Loeb kommt als Favorit zur Rallye Spanien
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Konntest du die Rallye Neuseeland und deinen dortigen Rückstand von gerade mal drei Zehntelsekunden abhaken?"
Sébastien Loeb: "Es ist nicht meine Art, lange über so etwas nachzudenken und ich muss sagen, dass mein Ergebnis in Neuseeland nicht das Schlimmste in diesem Jahr sein wird, an das ich mich erinnern werde. Lieber werde ich so knapp geschlagen als mit einem Rückstand von einer Minute, ohne zu wissen warum oder ohne die Chance, richtig anzugreifen. Mein Fight mit Marcus Grönholm in Neuseeland war außergewöhnlich eng und in solchen Momenten wird dir klar, warum dir der Rallyesport so viel Spaß macht. Man muss sich auch daran erinnern, wie sich der Lauf entwickelt hat. Wir waren immer vorn, außer in den Momenten, in denen wir nicht die richtigen Reifen gewählt hatten und als wir am letzten Tag die Einzigen waren, die es mit Regen zu tun bekommen haben."

"Der Citroën C4 war bemerkenswert konkurrenzfähig und das zeigt, dass sich die viele Arbeit des Teams auszahlt. Wir wissen nun, dass wir bei jedem der noch ausstehenden Läufe um den Sieg mitkämpfen können und das ist sehr wichtig, wenn man sich die Situation in der Meisterschaft ansieht."

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Frage: "Die letzten beiden Male hast du in Spanien gewonnen und der C4 hat in diesem Jahr schon zwei Siege auf Asphalt geholt. Gehst du als Favorit an den Start? Warum bist du auf Asphalt so erfolgreich?"
Loeb: "Es ware falsch zu sagen, dass wir nur auf Asphalt konkurrenzfähig sind. Wir waren auch schon auf Schotter erfolgreich, nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in diesem Jahr. Warum sind wir so stark auf Asphalt? Da gibt es glaube ich kein Geheimrezept, und wenn doch, würden wir es wohl eher noch ein paar Jahre für uns behalten! Vielleicht liegt es daran, dass die Finnen, die auf Schotter immer bis ans Limit gehen können, auf Asphalt mehr Probleme haben. Dagegen ist es für mich einfacher auf Asphalt."

"Man muss fast wie auf einer Rennstrecke fahren,"
Sébastien Loeb

Frage: "Was denkst du über die Rallye Spanien und was hast du dir für diesen Lauf vorgenommen?"
Loeb: "Es ist immer schön, in Spanien zu fahren. Es ist eine tolle Rallye mit hervorragenden Prüfungen. Man muss fast wie auf einer Rennstrecke fahren, und das gibt es bei keiner anderen Asphalt-Rallye. Man schneidet oft die Kurven und muss sich immer konzentrieren, damit man auf der Ideallinie bleibt."

"Allerdings bin ich kein großer Fan der tiefen Spurrillen, die sich bei der zweiten Durchfahrt in der Innenseite von einigen Kurven bilden. Wenn man die beste Linie fahren will, kann man sie nicht vermeiden, aber ich mag es nicht. Die Spurrillen können ziemlich tief sein und man kann einen ziemlichen Ruck bekommen, wenn man wieder auf die Straße fährt. Dabei kann man sich auch das Auto, eine Felge oder die Reifen beschädigen. Wir werden versuchen zu gewinnen und hoffen, dass unsere Konkurrenten zwischen mich und Marcus fahren."

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