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FIA: Neue Startorder und längere Rallyes

24. Oktober 2007 - 16:02 Uhr

Wichtige Änderungen für 2008 und 2009: Andere Startreihenfolge, ein zusätzlicher Service und Schotter und Asphalt gemischt

Mikko Hirvonen
In den kommenden beiden Jahren werden einige Dinge in der WRC geändert
© Worldrallypics

(Motorsport-Total.com) - Nichts ist beständiger als der Wandel, das gilt auch für die WRC. Der World Council der FIA hat als Sporthoheit nun einige Änderungen beschlossen, die die Rallye-Weltmeisterschaft ab 2008 beziehungsweise ab 2009 betreffen. Das langfristige Ziel: Der Wettbewerb soll noch spannender werden und für die Zuschauer attraktiver.

Bereits ab dem 1. Januar 2008, also schon für die kommende Saison, gelten folgende Änderungen: Um die Chancengleichheit im Wettbewerb zu erhöhen, wird nicht mehr in umgekehrter Ergebnis-Reihenfolge gestartet, sondern dem Lauf-Klassement entsprechend. Am Freitag geht also der WM-Führende als Erster auf die Strecke, am Samstag und Sonntag derjenige, der bei dem jeweiligen Lauf an der Spitze liegt.

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Für Verwirrung in der breiten Öffentlichkeit sorgen oft die verschiedenen Begriffe wie "Special Stage" (Wertungsprüfung) und "Leg" (Etappe). Um die Einteilung der einzelnen WM-Läufe künftig verständlicher zu machen, wird der Ausdruck "Leg" für Etappe durch "Day" für Tag ersetzt.

Außerdem wird ab der kommenden Saison ein zusätzlicher Service eingeführt. Vor der Zielankunft auf dem Podium können die Teams noch einmal zehn Minuten lang an den Autos arbeiten. Damit soll der Servicepark noch attraktiver werden. Denn so ist bis zum Ende der Veranstaltung für die Zuschauer etwas geboten.

Ein Jahr später, also ab 2009, greifen weitere Regeländerungen. Um die Läufe noch schwieriger zu gestalten, dürfen sie ab übernächster Saison auf gemischtem Untergrund stattfinden. Derzeit muss eine WRC-Rallye entweder ein reiner Schotter- oder ein reiner Asphaltlauf sein. Einzige Bedingung: An zwei aufeinanderfolgenden Tagen muss auf demselben Untergrund gefahren werden. Damit die einzelnen Veranstalter bei der Planung ihrer Läufe noch flexibler werden, wird die maximale Gesamtlänge der Wertungsprüfungen pro Event von derzeit 360 Kilometer auf 400 Kilometer erhöht.

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