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Eine Rallye zum Vergessen für das OMV Kronos-Team

14. Oktober 2007 - 17:29 Uhr

Manfred Stohl beendete den schwierigen WM-Lauf auf Korsika auf Platz 14 - Francois Duval musste nach der zweiten Etappe aufgeben

Manfred Stohl
Manfred Stohl wurde durch Probleme weit zurückgeworfen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das OMV Kronos Citroen World Rally Team wird die "Rallye de France - Tour de Corse" möglichst schnell vergessen. Durch zwei technische Defekte waren Francois Duval und auch Manfred Stohl chancenlos.

War es beim belgischen OMV-Piloten die Lichtmaschine, die ihn zur Aufgabe zwang, kämpfte der 35-jährige Österreicher mit einem Benzinpumpen-Problem. Er beendete den 13. Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft auf dem 14. Gesamtrang. Damit verpasste der OMV-Pilot nur um 14,8 Sekunden einen WM-Punkt für die Herstellerwertung.

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Prinzip Hoffnung

Manfred Stohl hatte am letzten Tag der Korsika-Rally noch einmal einen Test unter Rennatmosphäre absolviert. Mehr war nach dem Problem mit der Benzinpumpe (ein Kabel war unterbrochen) am zweiten Tag, wo er 17 Minuten verlor, nicht mehr drin.

Mit Platz 14 war der OMV Pilot aber ganz und gar nicht zufrieden: "Es ist nicht lustig. Das ganze Team bemüht sich und es geht einfach nichts weiter. Uns bleibt jetzt nur die Hoffnung. Vielleicht bringt Japan den Umschwung. So eine Serie muss auch einmal zu Ende sein. Wir fahren phasenweise auch sehr gute Zeiten. Wenn es uns gelingt, dass wir das eine ganze Rally lang machen, dann sind wir auch wieder vorne mit dabei."

Defekte Lichtmaschine

Wie schon in Deutschland und Spanien lieferte Francois Duval eine hervorragende Vorstellung ab. Der belgische OMV-Pilot reizte das Maximum des Möglichen aus und war nur von den Werksautos von Citroen und Ford zu schlagen. Damit setzte er sich auch schon sehr früh an die vierte Stelle im Gesamtklassement und wehrte die Angriffe von Jari-Matti Latvala und Subaru-Werkspilot Petter Solberg bravourös ab.

Nachdem er auch noch die letzte Sonderprüfung des zweiten Tages mit vielen Problemen (Wechsel von Lenkrad auf Handschaltung) auf dem vierten Gesamtrang absolvieren konnte, kam auf der Verbindungsetappe ins Service das Aus.

"Bereits auf der elften Sonderprüfung ging die Lichtmaschine kaputt", so Duval enttäuscht. "Wir sind dann nur mehr im Sicherheitsprogramm unterwegs gewesen. Ich habe gehofft, dass wir es bis ins Service schaffen, doch sechs Kilometer vor Ajaccio gab alles seinen Geist auf. Eine Reparatur hätte zu lange gedauert und machte auch keinen Sinn, da unsere Chancen auf WM-Punkte dahin waren."

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