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Subaru: Frischer Mut nach Asphalttests

28. September 2007 - 17:15 Uhr

Subaru möchte in Spanien die erfolgreichen Tests in Ergebnisse umsetzen - Heimlauf für den frischgebackenen Ehemann Xevi Pons

Chris Atkinson
Das Subaru-Trio ist recht zuversichtlich, was die Rallye Catalunya angeht
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Rund ein Monat ist vergangenen seit dem letzten WRC-Lauf in Neuseeland. Jetzt ist der Tross wieder in Europa, wo am kommenden Wochenende mit der Rallye Catalunya der erste von zwei Asphalt-Läufen in Folge ansteht. Nachdem sie 2006 in der ersten Saisonhälfte gefahren wurde, findet die Rallye in diesem Jahr wieder im Herbst statt. 18 Monaten mussten die Rallyefans in Spanien also warten, bis die WRC wieder kommt. Entsprechend zahlreich werden sie an den Strecken rund um Tarragona vertreten sein, hofft man bei Subaru. Denn schließlich haben die Blau-Gelben mit Xevi Pons einen waschechten Lokalmatador im Team.

Wegen ihrer breiten und ebenen Straßen ist die Rallye Catalunya die schnellste Asphalt-Rallye im WRC-Kalender - sie gleicht schon fast einem Rennen auf einer Rennstrecke. Die Piloten benötigen auf den schnellen, flüssigen Prüfungen absolutes Vertrauen in das Auto und den Aufschrieb. Dank des hohen Grips kann viel Geschwindigkeit mit durch die Kurven genommen werden. Bei diesem Lauf wird die Bodenfreiheit der Autos verringert, damit der Schwerpunkt tiefer liegt. Außerdem werden die Aufhängungen sehr steif eingestellt, um den Kurvenspeed zu maximieren.


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Subaru sieht sich nach umfangreichen Asphalttests gut gerüstet für diesen Lauf. "Unser Test vergangene Woche in Spanien war sehr viel versprechend", sagte Teamchef Richard Taylor. "Wir konnten an der Feinabstimmung des Autos arbeiten und unsere gute Pace, die wir in Deutschland hatten, weiter verbessern. Die Bedingungen in Spanien sollten uns liegen. Wir hoffen, mit Petter, Chris und Xevi in die Punkte zu kommen. Xevi hat bei der Rallye Catalunya viele Fans, er wird alles geben, um vor seinen Landsleuten sein bisher bestes Subaru-Ergebnis zu holen."

Xevi und Sandra Pons
Hochzeit am vergangenen Freitag: Xevi und Sandra Pons
© Jordi Vila

Pons geht natürlich hoch motiviert in die Rallye Catalunya. Der Spanier ist übrigens frisch gebackener Ehemann: Am vergangenen Freitag führte er seine Freundin Sandra vor den Traualtar. Doch nun muss er sich wieder ganz dem Rallyealltag widmen - eine Aufgabe, der er sich gern stellt. "Für mich und Xavier ist es sehr aufregend, weil es unsere erste Rallye Spanien mit dem Subaru-Team ist", so Pons. "Ich hoffe, dass wir unseren Fans eine tolle Show bieten können. Ich bin sicher, dass sie uns mit ihrer Begeisterung zu einem guten Ergebnis treiben können. Ich weiß, dass sich die Fans schon auf die Rallye freuen und um mich für ihre Unterstützung zu bedanken, möchte ich zu Hause gut abschneiden."

Auf Licht am Ende des Tunnels hofft Kollege Petter Solberg. Die eigentliche Nummer 1 im Team haderte zuletzt mit dem Fahrverhalten seines Impreza. Auf spanischem Schotter soll es für ihn nun wieder bergauf gehen.

"Was das Handling des Autos angeht, haben wir weitere Fortschritte gemacht."
Petter Solberg

"Der Asphalt-Test letzte Woche in Spanien war recht gut und wir konnten weiter an unserer Asphalt-Performance arbeiten", berichtete Solberg. "Was das Handling des Autos angeht, haben wir weitere Fortschritte gemacht und sind dabei, Probleme zu lösen. Ich hoffe, dass wir in Spanien wieder einen Schritt nach vorn machen können. Als Team wissen wir, wie gut unsere Pace auf Asphalt ist, also hoffe ich auf ein gutes Ergebnis."

Auch Chris Atkinson berichtete von erfolgreichen Asphalttests in Spanien. "Wir konnten sehr viel am Feintuning arbeiten", erklärte der Australier, für den es bei den letzten Läufen wesentlich besser lief als für Solberg. "Wir waren schon in Deutschland schnell und jetzt nach dem Test fühle ich mich im Auto auch wohler. Wir sind auf Asphalt recht gut und ich hoffe, dass wir das in Spanien fortsetzen können. Auf dieser ebenen Oberfläche kann man sich mit dem Auto mehr in die Kurven lehnen - man braucht also viel Vertrauen bei hohen Geschwindigkeiten. Ich freue mich drauf und denke, dass wir ein paar Bestzeiten holen können."

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