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Positive Reaktionen auf ausgedünnten Kalender

10. Juli 2007 - 16:22 Uhr

Ab 2009 soll es nur noch zwölf WM-Läufe geben - von Teams und Piloten wird diese Kürzung gern angenommen

Xavier Pons
Xavier Pons erwartet sich viel von den Änderungen im WRC-Kalender
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Entscheidung der FIA, den WRC-Kalender wesentlich auszudünnen und ab 2009 nur noch zwölf statt bisher 16 oder mehr WM-Läufe zu fahren, ist bei den Beteiligten positiv aufgenommen worden. "Das ist ein sehr guter Schritt", erklärte zum Beispiel Ford-Teamchef Malcolm Wilson gegenüber 'Crash.net Radio'. "Wenn wir den Kalender jetzt noch so komprimieren können, dass sich die WM über einen kürzeren Zeitraum erstreckt, wäre das ebenfalls gut." Derzeit beginnt die Saison im Januar und endet Anfang Dezember.

Große Vorteile sieht auch Xavier Pons, der künftig für das Subaru-Team an den Start gehen wird: "Die Kosten werden reduziert und dadurch könnten auch neue Teams in die WRC einsteigen", sagte der Spanier. "Vielleicht werden auch die bereits bestehenden Teams ein drittes Auto einsetzen. Das würde mehr Teams ermöglichen, jungen Fahrern ein Cockpit zu geben."

Anders als Wilson ist Pons aber durchaus dafür, den zeitlichen Rahmen der Saison beizubehalten: "Die Pausen zwischen den einzelnen Läufen sind dann länger und man hat mehr Gelegenheit, das Auto zu testen und zu entwickeln. Alles wird dann weniger stressig, eine sehr gute Sache."

Ford-Teamchef Wilson fordert außerdem, dass es künftig noch mehr neue Events in der WRC gibt. Das sei auch möglich, wenn der Kalender um vier Rennen gekürzt wird, Stichwort "Rotation": "Die Austragungsorte werden sich ja künftig abwechseln und so können auch neue gut integriert werden", so Wilson. "Würde der Kalender so starr bleiben, wie er jetzt ist, wäre das nicht möglich. Aber so können wir neue Läufe mit aufnehmen, die für die Hersteller interessante neue Märkte erschließen können. Ich denke da an China, das inzwischen der weltweit drittgrößte Standort für die Automobilproduktion ist und Deutschland überholt hat. Es sind aufregende Zeiten für die WRC!"

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