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Ungewöhnlicher Härtetest für den schwarzen Gummi

01. Mai 2007 - 09:40 Uhr

Die Rallye Argentinien stellt wegen ihrer vielen verschiedenen Bedingungen eine ganz spezielle Herausforderung für die Reifen von BFGoodrich dar

Sébastien Loeb
Sébastien Loeb 2006 auf dem Weg zum Sieg im argentinischen Wasserlauf
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Rallye Argentinien bietet von allem etwas: Manche Abschnitte sind sehr schnell, andere eher eng, kurvenreich oder sogar rau, das ist im WM-Kalender nahezu einmalig. Schnelle Sprünge und dann jede Menge Wasserdurchfahrten, das bedeutet eine harte Probe für das Material. Da bei Übersee-Rallyes Testverbot herrscht, haben sich die meisten Teams mit Tests in Spanien und Sardinien auf diesen Lauf vorbereitet.

Sehr variantenreich sind auch die Straßenoberflächen: Mal ist es rutschig und matschig, im Flachland erwarten die Piloten dagegen sandige Wege, in den Bergen wird es dann steinig und rau, was die Reifen besonders stark strapaziert.

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Reifen müssen vielseitig und haltbar sein

Wegen der enormen Vielfalt stellen die Pneus in Argentinien noch mehr als sonst ihre Allrounder-Qualität unter Beweis. "Angesichts der Mischung verschiedener Bedingungen müssen die Reifen vielseitig, stark und haltbar sein - drei Qualitäten, die den BFGoodrich g-Force Gravel auszeichnen", erklärte Matthieu Bonardel, Leiter des Rallye-Programms bei BFGoodrich. "Gleichzeitig sollten Fahrzeug und Pneus perfekt zueinander passen - unsere Produkte müssen bestmöglich mit der Radaufhängung harmonieren."

Im vergangenen Jahr löste der g-Force Gravel diese Aufgabe hervorragend: Die BFGoodrich Partner Sébastien Loeb und Daniel Elena gewannen rund um Villa Carlos Paz mit mehr als 30 Sekunden Vorsprung. Der französische Copilot egalisierte dabei mit seinem 24. Triumph auf WM-Ebene den Rekord von Luis Moya. Mittlerweile ist Elena mit 31 Siegen der erfolgreichste Beifahrer aller Zeiten. In diesem Jahr zählt das Citroën-Duo erneut zu den Favoriten. Am 6. Mai könnte Loeb als zweiter Fahrer nach Tommi Mäkinen seinen dritten Argentinien-Sieg feiern.

Kompaktes Profil beim Schotterpneu

Der Schotterpneu besitzt ein relativ kompaktes Profil, bei dem die Kontaktfläche des Reifens (Größe: 215/65/15) auf dem Untergrund vergleichsweise groß ausfällt - Garant für ein hohes Gripniveau und optimale Traktion. Auf matschigen oder staubigen Prüfungen schneiden die Techniker von BFGoodrich weitere Rillen in die Schotterpneus. Wie bei allen WM-Läufen sorgt das sogenannte "Mousse"-System auch in Argentinien dafür, dass die Reifen auch grobe Verletzungen ohne Leistungsverlust überstehen.

BFGoodrich stellt seinen Partnern für die Rallye Argentinien den erfolgreichen g-Force Gravel in drei unterschiedlichen Laufflächen-Mischungen zur Verfügung. Die Auswahl beginnt mit dem weichen BFGoodrich g-Force Gravel '8' für niedrige Temperaturen und/oder nasse Bedingungen. Für Temperaturen von 15 bis 25 Grad Celsius und die erste Durchfahrt einer Prüfung eignet sich der g-Force Gravel '9'. Alternativ steht der harte '9+' bereit. Diese Variante ist für verschleißintensive Oberflächen und/oder hohe Temperaturen konzipiert und kommt eher bei der zweiten Passage einer WP zum Einsatz.

Für den südamerikanischen WM-Lauf durften die in der Weltmeisterschaft eingeschriebenen Fahrer maximal 55 Reifen nominieren, von denen für den Shakedown und die Rallye höchstens 35 zum Einsatz kommen. Wegen der langen Anreise aus Europa mussten die Piloten Ihre Reifenwahl bereits am 22. März bekannt geben.