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Loeb: "C4 läuft wie ein Uhrwerk"

08. Mai 2007 - 09:52 Uhr

Weltmeister Sébastien Loeb konnte mit seinem neuen Auto auch in Argentinien gewinnen aber weiß, dass es in der WM weiter eng ist

Daniel Elena, Sébastien Loeb
Sébastien Loeb und Co-Pilot Daniel Elena feiern ihren Argentinien-Sieg
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Drei Siege in Folge, vier in dieser Saison: Sébastien Loeb dominiert die WRC weiter. Aber: Verfolger Marcus Grönholm bleibt ein hartnäckiger Gegner. Das ist auch Loebs Fazit nach seinem Sieg bei der Rallye Argeninien. Der Lauf hatte für den Franzosen damit begonnen, dass er nach der Superprüfung in Buenos Aires erst einmal am Flughafen fest hing. Als es am Samstag dann aber endlich richtig losgehen konnte mit den Prüfungen, holte er mit dem Citroën C4 WRC eine Bestzeit nach der anderen.

Den Sonntagmorgen begann Loeb mit einem Vorsprung von 19,2 Sekunden auf Verfolger Grönholm, am Ende waren es 36,7 Sekunden. "Ich habe beschlossen, am Sonntag von Anfang an zu pushen, für den Fall, dass Marcus noch etwas versuchen würde", sagte Loeb danach. "Damit konnten wir unsere Führung weiter ausbauen und wir hatten ein bisschen Luft für die letzten Prüfungen. Ich freue mich, mit dem C4 einen weiteren Sieg geholt zu haben, vor allem weil es schon wieder eine andere Art von Event war."


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Das Argentinien-Fazit des Franzosen fällt damit - weitgehend - sehr positiv aus. "Abgesehen von dem Organisationschaos am ersten Tag macht es immer Spaß, hier vor diesen begeisterten Fans zu fahren", sagte er. "Der C4 ist auf allen verschiedenen Oberflächen gelaufen wie ein Uhrwerk und jetzt habe ich in der Weltmeisterschaft drei Punkte Vorsprung auf Grönholm."

Trotzdem: Drei Punkte sind nicht viel, und auch wenn "Super Seb" den Lauf in Argentinien dominieren konnte, weiß er, dass es in zwei Wochen auf Sardinien wieder sehr eng werden kann. "Momentan ist jeder Punkt sehr wichtig", sagte der Weltmeister. "Wir hatten einen Punkt Vorsprung, jetzt sind es drei. Das Punktesystem ist sehr eng, wenn du nicht gewinnen kannst, ist ein zweiter Platz nicht zu schlecht, weil du nur zwei Punkte verlierst."

Das macht sich in der aktuellen Gesamtwertung bemerkbar: "Ich habe viermal gewonnen und Marcus nur einmal, und trotzdem habe ich nur drei Punkte mehr als er. Mein Sieg in Argentinien macht es mir deshalb für Sardinien nicht leichter. Aber ich bin für die Zukunft zuversichtlich, denn das Auto scheint überall gut zu sein."

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