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Pirelli fühlt sich bestätigt
Nachdem ein französisches Gericht die Reifenklage von Michelin gegen die FIA zurückgewiesen hat, hat sich auch Pirelli zu Wort gemeldet
(Motorsport-Total.com) - Nachdem ein französisches Gericht die Klage von Michelin gegen den Automobilweltverband FIA zurückgewiesen hat, hat sich nun auch Pirelli zu Wort gemeldet. Michelin, dessen Tochterunternehmen BFGoodrich in diesem Jahr alle Topteams der Rallye-Weltmeisterschaft beliefert, hatte dagegen geklagt, dass die FIA Mitbewerber Pirelli zum alleinigen Ausrüster ab 2008 gemacht hatte. Das Gericht hatte die Klage allerdings gestern wegen "gewisser Unregelmäßigkeiten" zurückgewiesen.
Nach dieser Entscheidung hat Pirelli folgendes Statement herausgegeben: "Pirelli wurde von der französischen Justiz als alleiniger Reifenlieferant der WRC für 2008 bis 2010 bestätigt. In erster Instanz wurde in Paris die Klage von Michelin gegen die Entscheidung der FIA, Pirelli die Rolle als exklusiven Ausrüsters für die Rallye-Weltmeisterschaft für eine Periode von drei Jahren (2008-2010) zu garantieren, abgelehnt."
Und weiter: "Das Gericht hat die Angebote von Pirelli und Michelin sowie die Unterlagen, die beide Unternehmen zur Verfügung gestellt hatten, überprüft und darauf hin alle Forderungen von Michelin zurückgewiesen."
Für Michelin wiederum ist die Sache noch nicht erledigt, die Franzosen möchten nun gegen die Entscheidung in Berufung gehen. Deshalb können die FIA und Pirelli noch keinen Vertrag schließen. Unmut über die überraschende FIA-Entscheidung pro Pirelli macht sich nicht nur bei Michelin, sondern auch bei Teams breit: Citroën zum Beispiel hält nicht viel davon, ab dem nächsten Jahr den Reifenlieferanten per Zwang wechseln zu müssen.









