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Stohl: "Subaru hat keinen Schritt nach vorn gemacht"

23. März 2007 - 18:29 Uhr

Im Interview mit 'Motorsport-Total.com' erklärte Kronos-Pilot Manfred Stohl, warum der neue Subaru Impreza seiner Meinung nach überschätzt wird

Manfred Stohl
Manfred Stohl sieht bei den Rivalen von Subaru keine große Verbesserung
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Rallyewelt hat aufgehorcht in Mexiko, als Petter Solberg bei der Premiere seines neuen Subaru Impreza WRC auf Anhieb eine Bestzeit nach der anderen in den Schotter zimmerte. Seitdem gilt als sicher: Das neue Auto bringt Subaru nach vorn. Dieser Meinung sind zumindest die meisten. Allerdings nicht alle: Kronos-Citroën-Pilot Manfred Stohl findet, Subaru ist genauso gut oder schlecht wie vorher.

"Jeder, der das genau analysiert, wird feststellen, dass sie keinen Schritt nach vorne gemacht haben", sagte der Österreicher im Exklusiv-Interview mit 'Motorsport-Total.com'. "Und was die Bestzeiten angeht - im Vorjahr haben die nach dem ersten Tag die Rallye mit 25 Sekunden Vorsprung angeführt. Dieses Jahr hat Solberg, eine Prüfung vor Schluss die Rallye mit einem Vorsprung von 10 Sekunden angeführt. Was willst du da jetzt noch sagen?"

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Subaru sei schon immer in Mexiko schnell gewesen, so Stohl weiter: "Aber sie haben meines Erachtens nach keinen Sprung nach vorne gemacht. Oder der Sprung ist so gering, dass sie noch immer keine Chance gegen Citroën und Ford haben." Deshalb stehe für ihn hundertprozentig fest, dass der WM-Titel nur zwischen Sébastien Loeb und Marcus Grönholm ausgemacht werden wird.

Und in diesem Zweikampf sieht Stohl beim nächsten Lauf kommende Woche Loeb vorn. Die Bedingungen dort kämen eher seinem Citroën C4 entgegen als dem Ford. Für sich persönlich gehe er davon aus, dass es in Portugal ganz gut laufen sollte.

Das gesamte Exklusiv-Interview mit Manfred Stohl ist in Kürze auf 'Motorsport-Total.com' zu lesen.