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Schotter und Sombreros: Fakten zur Rallye Mexiko
 
von Britta Weddige 02. März 2007 - 15:57 Uhr
 
Mexiko ist der kürzeste Lauf der Rallye-WM, zum vierten Mal im Kalender und eine echte Herausforderung für die Piloten
 
Sébastien Loeb
Sébastien Loeb konnte im vergangenen Jahr die Rallye Mexiko gewinnen
Zoom © xpb.cc
(Motorsport-Total.com) - Seit dem Jahr 2004 gehört die Rallye Mexiko zur Weltmeisterschaft und sie hat es in diesen Jahren geschafft, den Rallyesport in Mexiko populär zu machen. Es ist der einzige WM-Lauf in Nord- und Mittelamerika und noch dazu der westlichste im gesamten WRC-Kalender. Mit einer Gesamtlänge von 849,55 Kilometern und einer Prüfungsdistanz von 366,06 Kilometern ist die Rallye Mexiko der kürzeste Lauf, den es in der Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft je gegeben hat.

Der Lauf ist die erste richtige Schotterrallye der Saison. Auf dem Programm stehen zwanzig Wertungsprüfungen. Dazu gehören auch die Super Special Stages auf der Rennstrecke in Leon, dem Zentrum der Rallye Mexiko. Diese Superprüfungen stehen am Freitag- und Samstagabend sowie am Sonntagmorgen auf dem Programm.



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Die Stadt Leon ist das Zentrum der Rallye, im dortigen Poliforum ist der Servicepark untergebracht. Die Stadt liegt auf 1800 Metern Höhe, und das hat Folgen: Die Motoren können weniger Luft ansaugen und so können sie bis zu 100 PS Leistung verlieren.

 
Prüfungen sind kein Kinderspiel

Auch die Prüfungen stellen die Piloten vor besondere Herausforderungen: Schnelle Streckenabschnitte finden sich im schnellen Wechsel mit engen, kurvenreichen Wegen. Dazu kann es immer wieder vorkommen, dass Felsbrocken im Weg liegen. In der Vergangenheit hat das schon bei einigen Piloten für Un- und damit Ausfälle gesorgt.

Paul Howarth vom Subaru-Werksteam beschreibt die Rallye Mexiko: "Für die Piloten wird das ein herausfordernder Lauf, nicht nur wegen der großen Höhe und der Hitze. Über manche Strecken wird mehrmals gefahren und die Straßen werden ziemlich ungemütlich, wenn sie zum zweiten Mal befahren werden. Es gilt aber vorsichtig zu sein: Der Lauf ist gepaart mit der Rallye Argentinien im Mai, und wir müssen Motoren, Übersetzungen und das Chassis dort noch einmal einsetzen."

Gemeldet für die Rallye Mexiko haben sechs Werksteams und Teilnehmer aus 22 Ländern. Vorjahressieger ist Sébastien Loeb im Werks-Citroën. Das Teamwork mit Kollege Daniel Sordo wird bei den Franzosen entscheidend sein, denn die Konkurrenz von Ford geht gleich mit einer Armada von neun Autos an den Start. Die Werkspiloten Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen führen die Fords an, dazu kommen drei Ford Focus des Stobart-Teams, zwei von Munchi's-Ford und neu dabei Gareth und Austin MacHale ebenfalls im Ford Focus.

 
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