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Loeb: "Unser Ziel ist der Sieg"
Sébastien Loeb möchte in Mexiko zurück an die WM-Spitze - C4 WRC soll weiter entwickelt werden, um überall konkurrenzfähig zu sein
(Motorsport-Total.com) - Weltmeister Sébastien Loeb befindet sich derzeit nur auf Rang drei der Weltmeisterschaft, ein Umstand, den der Franzose am kommenden Wochenende wieder ändern will. Nach der Ford-Dominanz in Skandinavien möchte er im Schotter von Mexiko zurückschlagen. Der Citroën-Pilot möchte wiederholen, was ihm im vergangenen Jahr gelungen ist: mit einem Sieg in Mexiko die Karten zu seinen Gunsten wieder neu zu mischen.
Zum ersten Mal seit langem wird Loeb am Freitag nicht als Erster in die Prüfungen gehen und nicht Straßenfeger für die anderen spielen müssen. "Das ist ein zweischneidiges Schwert", beschrieb Loeb diese Tatsache, "das bedeutet, dass wir die WM nicht anführen. Aber in Mexiko könnte uns das entgegenkommen. Wir werden versuchen, davon zu profitieren und unser Ziel zu erreichen. Das ist zu gewinnen!"

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Drei Winterläufe ist er mit dem neuen C4 WRC nun gefahren, Zeit eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Dass sein Werksteam ein Jahr Auszeit genommen habe, habe er nicht gemerkt, schilderte der Franzose. Jeder im Team habe sich schnell wieder an die Abläufe gewöhnt. Was die WM angehe, sei die Situation natürlich nicht ideal, da er nicht führe, aber er habe auch einiges Positives zu vermerken.
"Der C4 WRC ist ganz klar auf Asphalt sehr stark", bilanzierte Loeb in Anspielung auf die Dominanz beim Saisonauftakt in Monte Carlo, "und er ist auch konkurrenzfähig auf Schnee und Eis, das gibt uns die Zuversicht, dass er auch auf Schotter großes Potential zeigen wird. Das Basispaket ist gut, jetzt müssen wir weiter an Verbesserungen arbeiten - vor allem an der Radaufhängung - um auf jedem Untergrund konkurrenzfähig zu sein."
Prüfungen hart für die Reifen
Bester Dinge reist der Franzose also nach Mexiko, einen Lauf, der ihm nach eigener Aussage immer schon Spaß gemacht hat und den er nach seinem Sieg im vergangenen Jahr natürlich noch mehr möge. "Die Prüfungen sind sehr schnell und sie gehen ganz schön an die Reifen, weil es oft sehr heiß und die Oberfläche ziemlich hart und rau ist. Aber es gibt auch langsamere Abschnitte mit mehr Sand, die technisch sehr anspruchsvoll sind", beschrieb Loeb die Eigenheiten der Rallye Mexiko.
Und dann komme natürlich noch die große Höhe dazu, in der die Motoren wegen der dünnen Luft massiv an Power verlieren: "Dieses Phänomen überrascht einen am Anfang, aber wir sitzen da ja alle in einem Boot und man gewöhnt sich recht schnell dran. Das Land selbst hat etwas sehr Eigenes und jedes Jahr kommen mehr und mehr Zuschauer."









