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Gemischte Gefühle bei Subaru

31. März 2007 - 21:30 Uhr

Während Petter Solberg immer noch in Schlagdistanz zu einem Podestplatz liegt, ist die Rallye Portugal für Teamkollege Chris Atkinson beendet

Chris Atkinson
Für Chris Atkinson ist die Rallye Portugal nach einem Fehler vorzeitig vorbei
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Subaru-Team beendete den zweiten Tag der Rallye Portugal mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Petter Solberg liegt mit nur 13 Sekunden Rückstand auf einen Podestplatz auf Rang vier, Chris Atkinson musste die Rallye nach einem gewaltigen Ausritt vorzeitig beenden.

"Es war ein Tag mit Glück und Pech für unsere Piloten", erklärte Team-Koordinator Richard Taylor. "Petter hat seinen vierten Platz gefestigt und es war toll zu beobachten, wie er heute Nachmittag immer mehr auf den Drittplatzierten Mikko Hirvonen aufgeholt hat."

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Er sei sehr zuversichtlich, dass Solberg diesen dritten Platz in den verbleibenden Prüfungen noch holen könne. "Priorität hat für uns aber, die Rallye zu beenden und möglichst viele Punkte zu holen und wir dürfen auf der Jagd nach einem Podestplatz nicht allzu viel riskieren", schränkte Taylor ein.

Solberg: Harte Bedingungen

Solberg empfand die erst nassen und dann trocknenden Bedingungen als ziemlich hart. "Aber abgesehen von der zehnten Prüfung, wo mein Aufschrieb nicht der beste war, war der Tag nicht schlecht", bilanzierte der Norweger. Es sei sehr schwer gewesen, die Reifen zu schonen. Aber sein Impreza sei gut gelaufen und das Setup sei stetig verbessert worden.

"Der Plan für morgen ist, Mikko abzufangen."
Petter Solberg

"Heute Morgen waren meine Einstellungen ein bisschen zu weich und damit war die Balance nicht so gut, aber später haben wir ein bisschen etwas geändert und in den letzten beiden Prüfungen hatte ich ein viel besseres Gefühl", berichtete Solberg. "Der Plan für morgen ist, Mikko abzufangen. Ich bin nur 13 Sekunden zurück, und so gut wie sich das Auto jetzt anfühlt, halte ich es für möglich. Wir werden abwarten, aber ich werde soviel pushen wie möglich."

Verkorkster Tag für Atkinson

Für seinen Teamkollege Atkinson lief es gar nicht rund. Am Morgen kämpferte er mit der Balance und gegen Untersteuern und in der zehnten Wertungsprüfung kam dann das endgültige Aus: "Die Prüfung begann eigentlich ganz gut, aber ich habe zuviel an das Gefühl im Auto gedacht und mich nicht auf die Straße konzentriert", berichtete der Australier. "Ich habe eine Kurve verpasst, bin auf die falsche Linie gekommen und bin gerade aus von der Strecke geschossen."

"Es ist wirklich schade, weil ich eigentlich gedacht hatte, dass diese Rallye meinem Fahrstil und dem Auto entgegen kommt."
Chris Atkinson

Sein Fazit: Das war nicht das beste Wochenende. "Es ist wirklich schade, weil ich eigentlich gedacht hatte, dass diese Rallye meinem Fahrstil und dem Auto entgegen kommt", so Atkinson. "Natürlich müssen das Team und ich noch arbeiten, um ein ideales Set-Up für trockene und nasse Bedingungen zu finden. Hier ist es nicht optimal, um zu experimentieren. In Kürze werden wir einen richtigen test haben, bei dem ich mich auf die Abstimmung konzentrieren kann. Petter und ich haben gezeigt, dass der Speed da ist, aber es ist erst die zweite Rallye mit dem Auto und wir müssen noch viel lernen."

Team-Koordinator Taylor ergänzte mitfühlend: "Es war Pech, dass Chris' Fehler zu einem Unfall und damit zu seinem vorzeitigen Aus geführt hat. Es war ein hartes Wochenende für ihn, aber wir müssen denken, dass im neuen Impreza immer noch viel ungenutztes Potential steckt und wir glauben fest daran, das noch nutzen zu können."