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Aigner will in die Top 3 fahren

05. März 2007 - 13:53 Uhr

Die Rallye Mexiko ist für Andreas Aigner zwar Neuland, mit Aufzeichnungen seines Mentors Armin Schwarz hat er sich aber auf den Lauf vorbereitet

Andreas Aigner
Andreas Aigner will in Mexiko in der P-WRC auf das Podest fahren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach Eis und Schnee in Monte Carlo, Schweden und Norwegen wartet auf das Red-Bull-Rallye-Team mit Andreas Aigner und seinem deutschen Co-Piloten Klaus Wicha die erste Schotter-Rallye: Der WM-Lauf in Mexiko ist gleichzeitig der zweite Lauf zur P-WRC.

Für Andreas Aigner ist Mexiko absolutes Neuland. Deshalb gab es in den letzten Tagen auch intensive Studien von Onboard-Aufzeichnungen, die sein Mentor Armin Schwarz bei seinem Antreten 2004 gemacht hat. "Das war sehr hilfreich. Da konnte ich mir ein erstes Bild machen, was mich dort erwartet", erklärte Aigner. "Die Prüfungen sind teilweise sehr schnell, der Schotter nicht grob, sondern sehr sauber - was dem Gruppe-N-Auto sicher entgegen kommt. Ganz schwer einzuschätzen sind dagegen die Grip-Verhältnisse."

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Mit dieser Vorbereitung hat sich der Österreicher ein hohes Ziel gesteckt: "Dass es für mich zum Auftakt in Schweden keine Punkte gab, war zwar sicher ein kleiner Rückschlag, aber nicht wirklich ein Problem. Die Chance, in der Meisterschaft ganz vorne mit zu mischen, ist nach wie vor gegeben. Vorausgesetzt, ich kann diesmal unter die Top 3 fahren - und das ist mein erklärtes Ziel."

Teamchef Raimund Baumschlager gibt dazu die Taktik vor: "In Mexiko sind in der P-WRC noch mehr Autos am Start als in Schweden. Durch die große Dichte des Feldes wird Andi diesmal wohl richtig schnell anfangen müssen, um sich in der Spitze behaupten zu können. Und wenn man attackiert, braucht man auch eine Portion Glück. Vor allem, was Reifenschäden betrifft."

Mentor Schwarz hat übrigens inzwischen seine Meinung über die Weltmeisterschaft der seriennahen Fahrzeuge geändert. Vor der Saison war der Deutsche der Meinung, die P-WRC sei ein Rückschritt für Aigner. Nun sei er überzeugt, dass dies die einzig richtige Entscheidung war: "Die P-WRC ist qualitativ so stark besetzt wie noch nie - und deshalb für Andreas die beste Schule. Denn bisher ging es in seiner Karriere nur steil nach oben. Im Spitzensport muss man aber auch lernen, mit einem gewissen Druck, aber auch mit Niederlagen richtig umzugehen."

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