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Subaru hat das Podest im Visier

17. Februar 2007 - 19:49 Uhr

Petter Solberg liegt nach der zweiten Etappe auf dem dritten Platz - Schwarzer Tag für Chris Atkinson

Petter Solberg
Petter Solberg übernachtet in seiner Heimat auf einem Podestplatz
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Subaru-Team beendete den zweiten Tag der Rallye Norwegen mit einem Podestplatz. Petter Solberg konnte sich durch die winterliche Witterung kämpfen und sich in der Gesamtwertung hinter den führenden Mikko Hirvonen und Marcus Grönholm einreihen. Die Strategie des Norwegers, seine eigene Geschwindigkeit zu fahren, zahlte sich aus. Als Weltmeister Sébastien Loeb in der zwölften Wertungsprüfung nach hinten fiel, erbte Solberg seinen dritten Platz.

"Ich hatte damit gerechnet, dass einer der Jungs vor mir Probleme bekommen könnte, weil sie alle sehr schnell unterwegs waren", sagte Solberg danach. "Unsere Taktik, es langsamer angehen zu lassen, hat funktioniert, obwohl wir am Morgen Traktionsprobleme hatten. Dann lief es vor allem in den letzten beiden Prüfungen auch nicht so gut für mich."

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Wahl der Spike-Länge wird entscheidend

Sein Ziel für morgen sei es, sich den dritten Platz zu sichern. Sein Bruder Henning Solberg lauert nur 9,9 Sekunden hinter ihm: "Henning ist so dicht an mir dran, weil ich bei der 'Mountain'-Prüfung viel Zeit verloren habe, ich hoffe aber, ihn morgen hinter mir halten zu können. Es kommt darauf an, wer die richtigen Spikes hat."

Teamkollege Chris Atkinson erlebte dagegen einen rabenschwarzen Tag, gleich in der ersten Prüfung blieb er in einer Schneeverwehung hängen und rutschte in der Gesamtwertung ab. Er nutzte den Tag dann, um weiter Erfahrung zu sammeln und beendete die Etappe außerhalb der Top 20.

"Ich bin noch nie auf so viel Schnee gefahren", erklärte der Australier danach, "wir hatten versucht, unsere Position zu halten, aber ein kleiner Fehler hat uns viel Zeit gekostet. Bei solchen Bedingungen habe ich nicht genügend Selbstbewusstsein, um schnell zu sein. Es ist enttäuschend, so viel Zeit verloren zu haben, aber morgen wollen wir alle Prüfungen zu Ende fahren und mehr Erfahrung in Schnee und Eis sammeln."

Management-Direktor Richard Taylor fasste den Tag aus seiner Sicht zusammen: "Es ist toll, Petter jetzt auf einem Podestplatz zu sehen. Er wird morgen sicherlich ein interessantes Duell mit seinem Bruder haben. Chris hatte einen schwierigen Tag mit einem Auto, das sich für ihn nicht richtig angefühlt hat. Er muss nun schauen, so viel wie möglich über das Fahren bei solchen Bedingungen zu lernen."