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Stohl freut sich auf den Schotter

26. Februar 2007 - 15:29 Uhr

Manfred Stohl hat seinen Fehler bei der Rallye Norwegen verarbeitet und freut sich auf den Lauf in Mexiko

Manfred Stohl
Manfred Stohl will in Mexiko an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach seiner grandiosen Saison 2006 gilt Manfred Stohl als derjenige unter den Privatiers, der den Werksteams und B-Mannschaften am ehesten in die Suppe spucken könnte. In den ersten drei WM-Läufen in dieser Saison konnte der Österreicher allerdings noch nicht ganz die hohen Erwartungen, nach denen er regelmäßig in die Top 5 fahren könnte, erfüllen.

In Monte Carlo haderte er mit Bremsproblemen an seinem Citroën Xsara und wurde am Ende Zehnter, in Schweden wurde der zwar Siebter und holte zwei Punkte, war aber dennoch nicht zufrieden. Erst hatte Stohl erneut Bremsprobleme, dann zog er die falschen Reifen auf. Grundsätzlich war ihm der Abstand zu den Spitzenfahrern zu groß.


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In Norwegen sah es dann bis zum letzten Tag gut aus, der Kronos-Pilot lag vor dem letzten Tag auf dem sechsten Rang, blieb dann aber in einer Schneewehe stecken und rutschte ab auf Rang zwölf. Doch das hat er inzwischen weitgehend abgehakt. "In dem Moment, als es passiert ist, habe ich mich sehr geärgert - aber was soll ich tun? Ich will ja nicht spazieren fahren. Ich will eine Rallye fahren - und da kann so etwas schon einmal vorkommen", sagte er im Exklusiv-Interview mit 'motorline.cc'.

Das sei ohnehin einer seiner wenigen Fehler gewesen, so Stohl weiter, davor sei ihm schon lange keiner mehr unterlaufen. Sein Ziel sei es nun, in dieser Saison endlich auf das Podium zu kommen. Außerdem wolle er ständig weiterarbeiten, um seine und die Perfomance seines Autos zu verbessern: "Man darf nie zufrieden sein. Wenn du in diesem Sport zufrieden bist, dann bist du auch schon am Verlieren."

Zuversichtlich geht der Österreicher nun in den nächsten Lauf in Mexiko (9.-11.-März). Schotter sollte ihm entgegenkommen, erklärte Stohl. Und er fährt mit guten Erinnerungen nach Mittelamerika: Im vergangenen Jahr konnte er dort zweimal die Bestzeit in der Super Special Stage holen und erreichte einen Podestplatz, mit Rang drei hinter Sieger Sébastien Loeb und dem Zweitplatzierten Petter Solberg.