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Stobart mit zwei Autos in den Top 5

17. Februar 2007 - 20:18 Uhr

Henning Solberg und Jari-Matti Latvala liegen nach Tag zwei auf den Plätzen vier und fünf - Matthew Wilson nach Unfall morgen wieder dabei

Henning Solberg
Henning Solberg hat in seiner Heimat immer noch das Podest im Visier
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Stobart-Team geht mit aussichtsreichen Platzierungen in den dritten tag in Norwegen: Henning Solberg ist Vierter mit einem hauchdünnen Rückstand auf Rang drei, Jari-Matti Latvala liegt als Vierter direkt hinter ihm. Für Teamkollege Matthew Wilson war der Tag allerdings mit einer gebrochenen Aufhängung vorzeitig beendet.

Solberg ließ den Tag wieder ruhig angehen und profitierte dann von den Fehlern von Sébastien Loeb und Gigi Galli in der zwölften Prüfung. Am Nachmittag fuhr der Norweger in jeder Prüfung in die Top und konnte so den Rückstand auf seinen drittplatzierten Bruder Petter auf nun 9,9 Sekunden verkleinern

"Heute Morgen war ich nicht so zufrieden, weil ich die falschen Reifen gewählt hatte und deshalb Zeit verloren hatte", gab Solberg zu Protokoll. "Am Nachmittag habe ich dann Druck gemacht und bin in WP 13 zweimal von der Strecke abgekommen. Die Bedingungen sind nicht einfach, man sieht schlecht und die Wege sind voller Schnee. Morgen werde ich mein Bestes versuchen, hoffentlich kann ich den Podestplatz von meinem Bruder übernehmen."

Der junge Finne Latvala fuhr beständig in die Top 10 und sicherte sich so den fünften platz in der Gesamtwertung. "Die erste Prüfung war eine der schwierigsten, die ich je gefahren bin! Es war wirklich schwer, mit Vollgas über die Schneebänke zu rutschen, aber wir sind noch dabei und hatten Spaß! Ich bin froh, gut durch den Tag gekommen und in den Punkten zu sein, andere hatten Pech, aber das zeigt nur, wie hart Rallye ist."

Wilson endet am Betonposten

Die ganze Härte des Geschäfts bekam auch Youngster Wilson zu spüren. In der zehnten Prüfung fuhr er gegen einen kleinen Betonpfosten und demolierte die Aufhängung seines Focus. Wilson musste aufgeben, kann aber morgen wieder ins Geschehen eingreifen.

"Nach der schwierigen Prüfung heute Morgen dachten wir, dass der harte Teil des Tages vorbei sei", berichtete der Engländer, "aber dann kam der Betonpfosten, das ging so schnell, ich kann es gar nicht glauben."