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Latvala freut sich über erste WRC-Bestzeit

16. Februar 2007 - 21:07 Uhr

Stobart-Pilot Jari-Matti Latvala holte in der fünften Prüfung seine erste Bestzeit überhaupt - Henning Solberg ist vorsichtig

Jari-Matti Latvala
Jari-Matti Latvala hat nun eine WRC-Bestzeit in seiner Biographie stehen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für den finnischen Stobart-Piloten Jari-Matti Latvala war der heutige Tag ein ganz besonderer: Der 21-Jährige Finne hat heute seine erste Betsziet in der Rallye-Weltmeisterschaft geholt. In der fünften Wertungsprüfung "Opaker" schlug seine große Stunde: Mit 7:59.8 Minuten war er um vier Sekunden schneller als die Zweitplatzierten Sébastien Loeb und Marcus Grönholm.

Zuvor allerdings hatte Latvala Pech: Die Lenkstange war kaputt und musste ausgetauscht werden, der Service dauerte zu lange und der Finne bekam eineinhalb Minuten Strafzeit aufgebrummt. In der Folge arbeitete er sich von Gesamtrang 15 wieder stetig auf den zehnten Platz.

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Am Ende der ersten Etappe zog Latvala ein zufriedenes Fazit: "Es war ein sehr guter Tag, ich hatte ein hervorragendes Gefühl im Auto und das möchte ich für morgen beibehalten und dort genauso schnell sein. Es war wunderbar, endlich eine Bestzeit in der WRC zu holen, hoffentlich kann ich das morgen wiederholen!"

Sein Teamkollege, der norwegische Lokalmatador Henning Solberg, belegte in der ersten Etappe Gesamtrang sieben, nur eineinhalb Minuten hinter dem Gesamtführenden Mikko Hirvonen im Werks-Ford. Solberg war zu Beginn des Tages konstant in den Top 4 gelegen, dann aber bremsten ihn ein gebrochener Dämpfer und ein Dreher aus. "Alles ist okay, ich habe nur vorsichtig versucht, durch die Prüfungen zu kommen, aber ich bin zufrieden", sagte er. "Diese Rallye ist noch sehr lang, also müssen wir abwarten. Ich werde einfach mein Bestes geben. Generell hat sich das Auto gut angefühlt und ich denke, morgen wird es besser für mich laufen."

Youngster Matthew Wilson beendete die Etappe als 16.: "Die erste Prüfung war wirklich gut, andere dagegen eher lächerlich, sehr eng und schwierig. Manchmal war es so uneben wie auf einer Motocross-Strecke, da war es schwer, das Auto auf Linie zu halten. Es war nicht einfach, weil die Strecken so unterschiedlich waren. Aber unser Aufschrieb hat heute ganz gut funktioniert und jetzt freuen wir uns auf morgen."

Das Fazit von Teamchef Malcolm Wilson: "Henning stand zu Beginn etwas unter Druck, weil es sein Heim-Lauf ist, jetzt aber liegt er nur knapp hinter dem fünften Platz und wird es morgen besser machen. Ich bin froh, dass er den ersten Tag hinter sich hat, er wird morgen sicher noch Plätze gut machen. Jari-Matti hatte einen tollen Tag mit seiner Bestzeit und Rang zwei wenige Prüfungen später. Bei Matthew ging es heute etwas auf und ab, aber im Vergleich zu anderen Teilnehmern mit so wenig Erfahrung schlägt er sich ganz gut."