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Ford kann sich nur noch selbst schlagen

17. Februar 2007 - 19:28 Uhr

Mikko Hirvonen klagte zwar über die Verhältnisse, führt in Norwegen aber weiter - Teamkollege Marcus Grönholm ist einziger Verfolger

Marcus Grönholm
Das Ford-Werksteam liegt in Norwegen fast unerreichbar an der Spitze
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - An diesem dramatischen zweiten Tag der Rallye Norwegen konnte sich das Ford-Werksduo mit Mikko Hirvonen und Marcus Grönholm an der Spitze absetzen. Hirvonen, der den Lauf von der ersten Pfürung aan anführte, konnte seinen Vorsprung auf Teamkollege Grönholm auf 19,3 Sekunden ausbauen. Auf den dritten Platz haben die beiden ein Polster vor dreieinhalb Minuten.

Das Duo konnte bei den heutigen winterlichen Verhältnissen fünf von sechs Wertungsprüfungen gewinnen. Hirvonen entschied am Vormittag zwei Prüfungen für sich, Grönholm die letzten drei. Dank den Stobart-Piloten Henning Solberg und Jari-Matti Latvala finden sich unter den Top 5 vier Ford Focus.

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Die Piloten mussten nicht nur mit Tiefschnee und hohen Schneewehen kämpfen, während des Tages gab es auch immer wieder heftige Schneefälle. "Das war so schwer heute", sagte Hirvonen, "es hat die ganze Zeit geschneit und ich habe gar nichts gesehen. Stellenweise war es wie in einem Blizzard, mit mächtigen Schneewehen und so viel schnee, dass er dir teilweise auf die Windschutzscheibe geschleudert wurde. Ich glaube nicht, dass ich jemals so eine Prüfung gefahren bin."

Grönholm konnte zwar am Nachmittag aufholen, Hirvonen hat aber weiter einen passablen Vorsprung. "Das war ein sehr harter Tag", bilanzierte Grönholm danach, "es gab so viel Schnee und Nebel dass ich teilweise null Sicht hatte. Ich habe den ganzen Tag 110 Prozent gegeben und die Schneebänke haben mich einige Male auf der Strecke gehalten. Morgen muss ich meine Konzentration halten, wenn ich zu langsam werde, verliere ich meinen Rhythmus und mache Fehler."