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Citroën und die holprigen Straßen

15. Februar 2007 - 19:06 Uhr

Sébastien Loeb nutzte den Shakedown, um seinen Citroën C4 auf die unebenen Waldwege in Norwegen abzustimmen

Sébastien Loeb
Sébastien Loeb fand die schwedischen Straßen weniger schwierig
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Punkt 8:00 Uhr heute Morgen verließen Sébastien Loeb und Daniel Sordo mit ihren C4 WRC den Servicepark im Wikingerschiff von Hamar und machten sich auf den Weg zum Shakedown. Loeb holte die Bestzeit, er nutzte seine fünf Runden auf der 3,5 Kilometer langen Strecke aber vor allem, um das Auto auf alle Unwägbarkeiten vorzubereiten.

"Die Prüfungen hier sind grundsätzlich langsamer als in Schweden und es gibt auch mehr Abzweigungen", berichtete der Weltmeister, "und ging es heute Morgen vor allem darum, den Grip zu optimieren." Er habe bei der Besichtungsfahrt festgestellt, dass viele Streckenabschnitte über enorm holprige Waldwege führen: "Das müssen wir in Betracht ziehen, wenn wir das Auto abstimmen."

Der Shakedown sei vor allem zu Beginn schwer zu fahren gewesen, berichtete Loeb weiter. Die engen und verschneiten Wege hätten keinen Fehler erlaubt, auch wenn die Schneewände nicht so hoch gewesen seien wie erwartet.

Teamkollege Daniel Sordo kehrte am Morgen nach zwei Runden schon wieder zurück in den Servicepark: "Wir wollten kein Risiko eingehen, denn die Shakedown-Route war sehr tricky. Die Straßen sind sehr eng und eisig und wenn du nicht gut aufpasst, landest du im nächsten Baum oder Gartenzaun."

Trotzdem habe er an seinem C4 aber an der Feinabstimmung arbeiten können, so der Spanier. Vor allem die Radaufhängungen seien auf den norwegischen Holper-Strecken wesentlich mehr gefragt als in Schweden.

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