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BFGoodrich: "Entscheidung hatte mit Sport nichts zu tun"
Der amerikanische Reifenhersteller BFGoodrich hat auf die FIA-Entscheidung reagiert, dass ab 2008 Konkurrent Pirelli einziger Zulieferer der WRC wird
(Motorsport-Total.com) - Während bei Pirelli die Champagner-Gläser herumgereicht wurden, herrscht bei BFGoodrich Katerstimmung. Die amerikanische Michelin-Tochter ist in der Ausschreibung der FIA um die alleinige Reifenlieferung in der Rallye-Weltmeisterschaft unterlegen. Dabei hatte man BFGoodrich die besten Chancen eingeräumt, den Zuschlag zu bekommen, schließlich rüstet das Unternehmen in dieser Saison alle Topteams aus.
"Wir haben 2006 bewiesen, dass unsere Reifen die besten sind", sagte BFGoodrich-Rallyedirektor Fréderic Henry-Biabaud. "Zwei Weltmeistertitel haben diese Erfolge gekrönt. In dieser Saison 2007 hat kein einziger Wettbewerber aus der Reifenindustrie offiziell gewagt, gegen BFGoodrich anzutreten."

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Die FIA habe den finanziellen und technologischen Aufwand, den sein Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren betrieben habe, nicht gewürdigt, so Henry-Biabaud weiter: "Das ist das, was wir am meisten bedauern, zumal wir wissen, dass die aktuellen und künftigen Hersteller der WRC unsere Bewerbung unterstützt haben."
Henry-Biabaud geht mit seinen Vorwürfen gegen den Automobilweltverband sogar noch weiter: "BFGoodrich wurde aufgrund von Kriterien ausgeschlossen, die wir nicht kennen, aber die offensichtlich mit dem Sport nicht zu tun hatten. Für die verbleibende Zeit müssen wir diese Entscheidung zur Kenntnis nehmen."









