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Rabenschwarzer Dakar-Tag für Volkswagen
Der VW-Traum vom Dakar-Sieg ist ausgeträumt: De Villiers und Sainz mit Motorproblemen - Peterhansel damit neuer Gesamtführender
(Motorsport-Total.com/sid) - Buchstäblich in Rauch aufgelöst haben sich die Siegchancen von Volkswagen bei der Rallye Dakar: Auf der neunten Etappe blieb der bisherige Spitzenreiter Giniel de Villiers (Südafrika) zunächst mit einem Motorschaden liegen. Entgegen anders lautenden Berichten aus Mauretanien brannte der Motor jedoch nicht. Anschließend fiel auch noch Carlos Sainz (Portugal) wegen eines Motorproblems am VW Race Touareg auf den 494 Kilometern von Tichit nach Nema weit zurück. Beide mussten mit dem Racetruck ins Ziel geschleppt werden.
"Dieser doppelte Rückschlag ist nach den bisher starken Leistungen mit sechs Etappensiegen eine herbe Enttäuschung. Unser Traum vom Sieg wurde heute leider im Wüstensand begraben", sagte VW-Sportchef Kris Nissen. Bei de Villiers habe sich austretendes Motoröl "am heißen Turbolader entzündet. Die Flammen wurden sofort mit dem Bordfeuerlöscher erstickt", so Nissen. Bei Sainz ist der Motor plötzlich abgestorben und sprang vermutlich aufgrund eines elektrischen Defektes nicht mehr an.
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Die Führung im Gesamtklassement übernahm Mitsubishi-Pilot Stéphane Peterhansel, der am Montag hinter Jean-Louis Schlesser und Vorjahressieger Luc Alphand (alle Frankreich) Platz drei belegte. Jutta Kleinschmidt fuhr im BMW X3 als Achte ihr bestes Tagesergebnis des diesjährigen Wüstenklassikers heraus. Die Dakar-Siegerin von 2001 verbesserte sich in der Gesamtwertung auf den 15. Platz.









