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Optimaler Start für Volkwagen bei der Dakar

08. Januar 2007 - 10:57 Uhr

Die Wolfsburger von Volkswagen reisen mit einer Dreifachführung nach Afrika - Jutta Kleinschmidt hat im BMW X3 noch Probleme

Carlos Sousa VW Tuareg
Der Portugiese Carlos Sousa im VW Tuareg führt nach zwei Etappen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Auftakt-Wochenende bei der Rallye Dakar wurde von Volkswagen dominiert. Auf der ersten Etappe von Lissabon nach Portimao gab es am Samstag einen Fünffachsieg für die Wolfsburger, den Sieg holte sich auf heimischem Boden der Portugiese Carlos Sousa im VW Race Tuareg vor dem Vorjahreszweiten Giniel de Villiers (Südafrika) und dem ehemaligen spanischen Rallye-Weltmeister Carlos Sainz. Der Finne Ari Vatanen und der Amerikaner Mark Miller komplettierten den VW-Erfolg am ersten Tag.

Auf der zweiten Etappe ging es am Sonntag von Portimao nach Malaga. Hier setzte sich erneut ein Volkwagen durch. Carlos Sainz siegte vor den beiden Mitsubishi-Piloten Juan-Nani Roma aus Spanien und Luc Alphand aus Frankreich. "Ich freue mich wirklich, hier in meiner Heimat, noch auf der Iberischen Halbinsel, einen Etappensieg geholt zu haben", sagte Sainz nach der Ankunft in Malaga.

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Nach der zweiten Etappe führt damit Sousa vor seinen Volkswagen-Kollegen Sainz und de Villiers.

Pech hatte dagegen die Kölnerin Jutta Kleinschmidt im BMW X3. Sie wurde am ersten Tag gleich von einem gebrochenen Batteriekabel und einem Elektronikausfall ausgebremst und büßte damit fast 28 Minuten ein. Wegen eines gestürzten Motorradfahrers musste Kleinschmidt eine Vollbremsung machen, dabei fiel die Elektronik im Motor aus. An Tag zwei konnte sich die Diplomphysikerin aber auf den 35. Gesamtrang verbessern.

Nach einer kurzen Nacht auf dem Schiff ist das Starterfeld jetzt auf dem afrikanischen Kontinent angekommen. Am heutigen dritten Tag geht es über insgesamt 649 Kilometer durch Marokko von Nador nach Er Richidia, die Special Stage auf dieser Etappe ist 252 Kilometer lang. Hier ist zum ersten Mal das Navigationskönnen der Co-Piloten gefragt, denn auf der Strecke sind viele Richtungswechsel vorgesehen.

Und heute Abend heißt es dann zum ersten Mal: schlafen im Wüstenbiwak!

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