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Chantilly: Klassiker und endlose Eleganz

Das prächtige französische Wasserschloss war Gastgeber für einen der wichtigsten Concours d'Elégance der Welt

Chantilly 2017
Chantilly: Schöne Autos vor schönem Schloss
© Matthieu Bonnevie

(Motorsport-Total.com/Classic-Car.TV) - Wer einen perfekten Event aufgelegt hat, dem ist die Messlatte für den Erfolg der nächsten Veranstaltung hoch gelegt. Bei der 4. Chantilly Arts & Elegance Richard Mille, die am Sonntag, den 10. September in der Chantilly Château Domain stattfand, erfüllten sich die Hoffnungen der Besucher. Angespornt durch die Inszenierung in den drei vorangegangenen Jahren - der Concours d'Elégance hatte es auf Anhieb in die Liga der ganz Großen geschafft - wurde für 16.300 Zuschauer (20 Prozent über dem Vorjahr) viel geboten.

Natürlich ist die prächtige Kulisse des französischen Wasserschlosses eine Steilvorlage für jeden anderen Veranstaltungsort. Wo sonst gibt es solche Gärten, solche Ausblicke über Grün auf umwerfende Bauten? Opulenz überall. Dabei ist hier nicht die Masse an Fahrzeugen der Trumpf - vielmehr die Klasse. Fünf Konzeptfahrzeuge, die gepaart mit Haut Couture gezeigt wurden und 90 historische Automobile aus der ganzen Welt konkurrierten miteinander um die Auszeichnungen.

Fünf Autos traten im Wettstreit für die Concours d'Elégance Auszeichnung an: Der DS 7 Crossback Présidentiel mit dem Couturier Eymeric François, dem Aston Martin Vanquish Zagato Volante (Couturier: Ann Demeulemeester), der McLaren 720 S (Couturier: Haider Ackermann), der Renault Trezor Concept (Couturier: Balmain) und das Citroën CXperience Concept (Couturier: Yang Li).

Jean Todt als Jury-Präsident

Die Jury hatte keine leichte Aufgabe und so diskutierten Jean Todt (Präsident der FIA), Margot Laffite, Paul Belmondo und Christophe Bonnaud (Journalistin) bis sie schließlich die Auszeichnung für Beste Fahrzeug der Show Concours d'Elégance an zwei Sieger verliehen: das Renault Trezor Concept (Couturier Balmain ) und das Citroën CXperience Concept (Couturier: Yang Li).

Beim Concours d'Etat entschied sich der Veranstalter Peter Auto, auf seine eigene Art und Weise Ferraris 70-jähriges Jubiläum mit dem Thema "Le Mans 24 Stunden" als Höhepunkt zu feiern. So wurden 28 Autos, die das Prancing Horse-Abzeichen tragen - und alle an dem berühmtesten Ausdauerrennen der Welt teilgenommen hatten - in fünf Klassen aufgeteilt. Von dieser einzigartigen Ausstellung, konnte ein außergewöhnliches Auto die Zustimmung der Jury auf sich ziehen.

Die Auszeichnung Best of Show für die Nachkriegsautos ging an den Ferrari 250 Testa Rossa 58 (Châssis # 0.728) (im Besitz von Sir Michael Kadoorie), Sieger der Sarthe Classic im Jahr 1958 gefahren von Olivier Gendebien und Phil Hill. Unter den Vorkriegswagen zog die für Bugattis reservierte Klasse die Aufmerksamkeit der Jury auf sich. Das Vereinen von vier Typ 57 Ss an der gleichen Stelle war ein Meisterstück an sich und es rechtfertigte die Verleihung von drei Preisen für diese Klasse.

Gekrönt als Best of Show wurde der 1936 Bugatti Atlantic (Châssis # 57.374) im Besitz von Amerikaner Robson Walton und Peter Mullin, der bereits im Jahr 2014 einen Preis in Chantilly für sein 1937 Delahaye 135M Cabriolet mit Figoni und Falaschi Coachwork erhielt.

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