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Bosch Hockenheim Historic 2017: Programm, Tickets, Preise

Zehn historische Rennserien am Start - Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Autogramme, Markenclubareal, Jahrmarkt

BOSS GP auf dem Hockenheimring
BOSS GP auf dem Hockenheimring
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Vom 21. bis 23. April bietet die Bosch Hockenheim Historic auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg alles, was Liebhabern historischer Rennwagen das Herz höher schlagen lässt. Zehn verschiedene Rennserien werden bei Rennen und Schaufahrten zu sehen sein.

Allen voran die "BOSS GP" (Big Open Single Seater). Bei der "schnellsten Rennserie Europas" können ehemalige Formel-1-, IndyCar- und GP2 Boliden aber auch Rennwagen der AutoGP, Superleague Formula oder Nissan Worldseries zum Einsatz kommen. Auf der Strecke könnten so zum Beispiel die F1 Boliden Benetton B197, Jordan 198, Jaguar R5, Super Aguri SA06 oder Toro Rosso STR1 auf ein Dallara IndyCar oder ein Panoz DP01 Champcar treffen.

Das Wiedersehen mit den hochdrehenden Zehnzylinder aus den "guten alten Zeiten der Königsklasse ist aber nicht die einzige Kulisse für markerschütternden Klang. Beim Canadian-American Challenge Cup, kurz CanAm Cup jagen legendäre Rennsport-Oldtimer wie der McLaren M8 oder der Porsche 917 um den Kurs. Die hubraumstarken Big-Block-Motoren dieser Sportwagen produzierten in den 1970ern weit über 1.000 PS.

Lotus Cup Europe, YTCC und die Geschichte der Formel 3

Fester Programmpunkt des Bosch Hockenheim Historic ist ist der Lotus Cup Europe. Er erinnert an den 1968 auf dem Hockenheimring tödlich verunglückten, zweimaligen Formel-1-Weltmeister Jim Clark, der Zeit seiner Karriere für Lotus fuhr. Beim "Spezial-Tourenwagen-Trophy H&R Cup" trifft Tradition auf Moderne. Tourenwagen und GT-Fahrzeuge unterschiedlichster Epochen treten dort unter verschiedenen Klassen gemeinsam an. Die Vielfalt reicht dabei von Lamborghini Hurican über V8-Star bis zum Audi A4 DTM.

Tourenwagen aus der Zeit vor 1990 fighten in der "Youngtimer Touring Car Challenge". Klingende Namen der 70 Jahre wie BDA Escort, Sunbeam Lotus, VW Käfer, Trabant und Renault Alpine A310 treten in dieser Serie ebenso an wie Autos der 80er Jahre wie der Lotus Esprit, BMW E30 M3, BMW M1, Ferrari, BMW 635CSi, Opel Ascona, Porsche 911 und 944, Renault 21 Turbo oder Rover SD1.

Erstmals wird im Rahmen der Bosch Hockenheim Historic, die reiche Geschichte der Formel 3 vorgestellt. In der "HRA Classic Formel 3" starten die Boliden drei verschiedener Klassen aus den Jahren zwischen 1971 und 1984. Die Formel 3 ist seit mehr als fünfzig Jahren eine feste Größe als Einstiegsserie für Nachwuchsrennfahrer. Grand-Prix-Stars wie Ayrton Senna, Alain Prost, Gerhard Berger oder Stefan Bellof bewiesen, dass der Weg ins Formel-1-Cockpit traditionell über die Formel 3 führt. Ebenso die heutigen F1-Piloten Sebastian Vettel, Lewis Hamilton, Nico Hülkenberg, Nico Rosberg oder Max Verstappen.

In der Epochenklasse der Formel-3-Fahrzeuge von 1971 bis 1973 herrscht eine enorme Vielfalt der Chassishersteller. An den Start gehen somit Fahrzeuge der Marken March, Lenham, GRD oder Brabham. Die Fahrer vertrauen - damals wie heute - auf den Lotus Twin Cam-Motor als Basis, der von vielen verschiedenen Motoren-Tunern wie Novamotor, Holbay oder Vegatune vorbereitet wurde.

Bei den Boliden der Baujahre 1974 bis 1978 tummeln sich Chassis-Hersteller wie Ralt, March, GRD, Chevron und Martini. In Sachen Motoren hat sich das Doppelnockentriebwerk von Toyota, das vom italienischen Tuner Novamotor präpariert wurde, als Maß der Dinge herausgestellt. Der Toyota Novamotor ist der wohl erfolgreichste Formel-3-Motor, der noch im Jahr 1984, also gute zehn Jahre nach seiner Entwicklung, ein Formel-3-Rennen gewann.

Scuderia Alfa Classico, FIA Lurani Trophy und Race Club Germany

Die Scuderia Alfa Classico ist Europas größte Rennserie für Alfa-Romeo-Tourenwagen. Im Schnitt gehen in dieser Serie über 45 Rennwagen aus ganz Europa auf die Strecke. Die Serie ist in 2 Divisionen eingeteilt. In Division 1 starten Fahrzeuge der Serie 105, nur wenige Modifikationen an Fahrwerk, Bremsen, Motoren oder der Karosserie sind erlaubt. Die Division 2 ist mit neueren Alfas besetzt. Weiterhin gibt es die "Twin Spark Cup" Klasse, in der ausschließlich seriennahe 2 Liter 16V TS Alfa Romeo der Modelle 145, 146, 147, 155, 156 oder GTV erlaubt sind.

Die FIA Lurani Trophy entspringt der 1958 von Graf Johnny Lurani beruhenden Idee, eine Formel-Klasse für Neueinsteiger zu gründen, um italienische Fahrer wieder in Grand-Prix-Wagen zu locken. In Deutschland waren hierfür große Namen wie Graf Wolfgang von Trips (Stanguellini und TCA), Gerhard Mitter (Mitter und Lotus 18) und Kurt Ahrens (Cooper und Stanguellini) genauso beteiligt wie technisch verschiedene Wagen, Konfigurationen und Motoren sowie Namen wie Hartmann, Bode, Melkus und FM Tigerjet.

Der Race Club Germany ist ein loser Zusammenschluß von Eigentümern historischer Rennfahrzeuge aller Art. Im Mittelpunkt steht der historische Motorsport und der Spaß, sein Fahrzeug in historischen Rennserien oder aber "nur so" bei öffentlichen Veranstaltungen und Präsentationsläufen zu bewegen. So traten bei der Bosch Hockenheim Historic 2016 25 Fahrzeuge im Starterfeld des Race Club Germany an: vom Maserati 4CLT aus dem Jahr 1948 über den 1977er Ex-Clay Regazzoni Formel 2 von Jo Binder bis hin zum Ralt Formel 3 Baujahr 1986 präsentierte sich die komplette Bandbreite des historischen Motorsports.

Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Autogramme, Markenclubareal

Bosch Hockenheim Historic
Bosch Hockenheim Historic
© Hockenheim-Ring GmbH

Das Bosch Hockenheim Historic 2017 wartet mit zahlreichen Sonderausstellung auf. Darunter "Scuderia Serenissima" mit Fahrzeugen, die kaum jemand kennen dürfte, aber auch Maserati und Porsche stellen historische Renner aus. In diesem Jahr gibt es zudem eine Sonderführung "Auf den Spuren Jim Clarks", die die traditionelle Jim-Clark-Sonderausstellung im Kongress-Pavillon ergänzt

Prominente Gäste sind in diesem Jahr die ehemaligen Rennstars Ellen Lohr, Michael Bartels, Christian Danner, Jochen Mass und Marco Werner - die alle zu Autogrammstunden bereitstehen. Das "Markenclubareal" bei der Mercedes-Tribüne ist das Mekka aller Liebhaberfahrzeuge und Treffpunkt von Clubs, Stammtischen oder Interessengemeinschaften. Erstmals dabei: ein Old- und Youngtimer-Verkaufsmarkt für Komplettfahrzeuge. auf dem Boxendach feiert außerdem eine historischen Jahrmarkt Premiere. Ein Ticket für den Freitag kostet 10 Euro, Einzeltickets für Samstag/Sonntag sind ab 25 Euro erhältlich, Karten für das gesamte Wochenende kosten ab 35 Euro.

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