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So erging es Earnhardt jun. seit der Rücktritts-Verkündung

Dale Earnhardt jun. löste vergangene Woche mit der Ankündigung seines Rücktritts ein Mediengewitter aus - So geht es ihm fünf Tage danach

(Motorsport-Total.com) - Er wusste, was er auslösen würde, doch er musste es tun: Dale Earnhardt jun. gab vergangene Woche seinen Rücktritt vom professionellen Motorsport bekannt. Seitdem sind einige Tage und ein Rennwochenende ins Land gezogen. Dale Earnhardt jun. wirkte aufgeräumt und mit sich und der Welt im Reinen. Bis er am Sonntag in Richmond ausgerechnet von Teamkollege Jimmie Johnson torpediert wurde. "Er ist voll in uns reingeknallt. Was zur Hölle ist das denn gewesen?", schrie er in den Funk.

Dale Earnhardt Jun.

Aufgeräumt und zufrieden: So präsentierte sich Dale Earnhardt jun. in Richmond Zoom

Ärgerlich ist es für Earnhardt gerade deshalb, weil er nach der Ankündigung des Rücktritts zum Ende der Saison 2017 seine Fans noch einmal mit einem Sieg beglücken möchte. In Richmond ging das schon einmal tüchtig in die Hose. Johnson ging innen auf frischen Reifen vorbei und ließ sich ausgangs der Kurve raustragen. Dabei übersah er Earnhardts Fahrzeug augenscheinlich und rammte diesen in die Mauer. Der amtierende Meister war untröstlich und nahm alle Schuld auf sich. "Das ist das letzte, was man mit einem Teamkollegen haben will", sagt er geknickt. Das Rennen gewann Joey Logano (Penske-Ford).

Doch das sportliche Resultat ist angesichts der gewaltigen Meldung der vergangenen Woche nur ein kleines Puzzlestück. Vielleicht erdet der Schock Earnhardt jun. auch ein wenig im Angesicht der Ausnahmesituation, in der er sich in den vergangenen Tagen befand. Er kann über alles lachen: "Ich klang auf dieser Pressekonferenz wie ein monotoner Roboter", grinst er."Aber irgendwie scheint es allen gefallen zu haben."

Natürlich gab es nach dem Knalleffekt zahlreiche Fan-Zuschriften an den beliebtesten NASCAR-Fahrer der Gegenwart. Seine Fahrerkollegen schnitten rasch ein Video mit Grüßen zusammen, in dem auch zahlreiche ehemalige Stars vorkamen.

Bei einem Kinderkrankenhaus-Besuch am Donnerstag für einen Sponsorentermin ging es wieder in die Routine über. "Es war gut für mich, wieder 'Business as usual' zu haben", so der 42-Jährige. "Es hat Spaß gemacht, sich dorthin zu begeben und die ganze Ankündigung für einige Zeit ein wenig aus dem Kopf zu kriegen. Das lief alles wirklich gut." Auch dankte er noch einmal den Organisatoren der relativ spontanen Pressekonferenz bei Hendrick Motorsport für den reibungslosen Ablauf. "Es war schwer, zugeben zu müssen, dass ich das tun möchte, aber andererseits war die Rezeption wirklich überwältigend." Zumindest bis zu Johnsons "freundlichen Grüßen" im Richmond-Rennen...

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