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Edwards gewinnt Dirt-Track-Rennen von Eldora

Carl Edwards gewann das Dirt-Track-Rennen von Eldora, bei dem 26 der großen NASCAR-Namen zu einem Charity-Event zusammenkamen

(Motorsport-Total.com) - 20.000 Zuschauer drängten sich auf den viel zu kleinen Tribünen des Eldora Speedways von Rossburg, Ohio, als 26 große NASCAR-Namen gestern Nacht zu einem von Tony Stewart organisierten Wohltätigkeitsrennen antraten, und 2.300 Pfund schwere Late-Model-Cars mit über 800 PS bewegten.

Carl Edwards

Carl Edwards konnte Jeff Gordon und Kyle Busch in Schach halten Zoom

Nach einigen Qualifikationsläufen standen Ken Schrader und Carl Edwards im Finale in der ersten Startreihe, doch der Führende in der Busch-Serie übernahm schnell die Führung, und gab sie in den folgenden 30 Runden nur einmal kurz ab.#w1#

"Es war schon etwas unwirklich", sagte der Sieger im Anschluss an das Rennen gegenüber 'AP'. "Ich habe schon einige Zieleinläufe in einem Dirt-Car hinter mir, wo man einfach nicht sehen kann, was hinter einem passiert. Aber ich habe gewusst, dass sie da sind."

Die Rede ist von Kyle Busch und Jeff Gordon, die viel Druck auf Edwards ausübten und in einem Zielfoto-Finish die Plätze zwei und drei unter sich ausmachten. Gordon fuhr sein letztes Dirt-Track-Rennen in Eldora im Jahr 1991 und hatte sichtlich Spaß bei seiner Rückkehr.

Gordon und Montoya mit viel Respekt

"Es gibt keinen anderen Dirt-Track wie ihn, es ist das Talladega des Dirts." Jeff Gordon

"Eldora ist einer der Plätze, vor denen du immer etwas Ehrfurcht hast", so der vierfache Cup-Champion. "Es ist egal, wie oft du schon hier warst. Es gibt keinen anderen Dirt-Track wie ihn, er hat Überhöhungen, er ist schnell - es ist das Talladega des Dirts."

Ausgerechnet auf diesem Kurs feierte Juan Pablo Montoya sein Dirt-Track-Debüt und prompt landete er in einem Vorlauf auch in der Mauer. Nach Startplatz 25 beendete er das Rennen auf einem respektablen 15. Rang und meinte hinterher: "Ich habe eine Menge Respekt vor den Jungs bekommen, die Dirt-Track-Rennen fahren. Das ist schon eine harte Sache, dazu braucht man schon einiges."

Organisator und Streckenbesitzer Tony Stewart war ebenfalls in einen Zwischenfall verwickelt, als Bobby Labonte in Runde 17 crashte und er in der Folge mit Kasey Kahne kollidierte - Stewart wurde nur 22. Desweiteren waren unter Anderem auch noch Mark Martin, Matt Kenseth, Kevin Harvick und Bill Elliott am Start.

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